Jede dritte Mutter fühlt empfindet sich laut einer Studie des „rheingold institut“ trotz Partner als alleinerziehend.

Laut einer aktuellen Studie des unabhängigen Marktforschungsunternehmens „rheingold institut“ berichten viele berufstätige Mütter, dass sie sich von ihren Partnern im Haushalt und bei der Erziehung allein gelassen fühlen. 89% der befragten Frauen sahen sich als alleinige Organisatorin der Familienarbeit an. Ein Drittel (32%) fühlt sich trotz Partner als alleinerziehend. Ebenfalls ein Drittel (32%) erachtet den Partner sogar als zusätzliche Belastung, die sich wie ein weiteres Kind bemerkbar mache.

Die befragten Frauen bezeichneten die zusätzliche Arbeit durch Kinder und Hausarbeit als „sehr belastend“. Mehr als zwei Drittel (68%) gaben an, immer über ihre Kapazitätsgrenze hinaus arbeiten zu müssen. Dabei haben 46% der Frauen das Gefühl, den an sie gestellten Anforderungen nicht gerecht zu werden und ihren Partner oder die Freunde zu vernachlässigen.

Keine Zeit für eigene Bedürfnisse

Die oben beschriebenen Situationen führen laut der Studie dazu, dass ein großer Teil der berufstätigen Mütter keinerlei Zeit mehr für die eigenen Anliegen und Wünsche hat: So sagten 46% der Teilnehmerinnen, dass von ihren eigenen Bedürfnissen im Alltag nichts mehr übrig bleibt. 69% führten an, immer Arbeit zu haben, wenn sie zu Hause sind. Nur 4% der Frauen gaben an, dass sie innerlich zur Ruhe kommen und sich in den eigenen vier Wänden wirklich entspannen können.