Bündnis kündigt Protestaktionen gegen den NATO-Gipfel am 24. und 25. Mai in Brüssel an.

Der diesjährige NATO-Gipfel wird der erste mit US-Präsident Donald Trump sein. Er findet im Brüssel in dem neuen Hauptquartier der NATO statt. Brüssel ist nicht nur Sitz der NATO sondern auch der EU – zwei Institutionen, die militärisch eng zusammenarbeiten.

In dem Aufruf zu den Protesten heißt es unter der Überschrift „Menschen zuerst, nein zum Krieg“: Die NATO und ihre Mitgliedsstaaten beteiligen sich an illegalen Kriegen und Militärinterventionen, von Jugoslawien über Afghanistan, Libyen, Irak, Syrien, im Mittelmeer und bis hin zum Indischen Ozean. NATO beschleunigt die Rüstungsspirale und Militarisierung und steuert somit im großen Ausmaß zu einer internationalen Instabilität bei. NATO bekennt sich weiterhin zu der größten Bedrohung der Menschheit: den Atomwaffen. Von Gipfel zu Gipfel vertieft und erweitert die NATO ihre Politik des Krieges und der Dominanz.“

Das Protest-Bündnis sieht in der Verwüstung ganzer Länder, zig Millionen Flüchtlingen, der Ausbreitung von Umweltkatastrophen, in Terrorismus und Atomwaffen die fatalen Konsequenzen der NATO-Politik.

Wir rufen alle friedliebenden Menschen und Organisationen auf, gemeinsam mit uns gegen den NATO-Gipfel zu protestieren – in Brüssel und weltweit. Lasst uns Druck auf unsere Regierungen ausüben, Gelder für Soziales zur Verfügung zu stellen und nicht für Krieg!“, so das Bündnis.

Für den 24. Mai ist eine Großdemonstration gegen den Gipfel geplant. Am 25. Mai sollen neben direkten Aktionen gegen den Gipfel auch eine Friedensdemonstration und ein Gegengipfel stattfinden.

Weitere Infos unter: http://www.no-to-nato.org