Zahlungen von Einwanderern nehmen deutlich zu und „entlasten“ das deutsche Sozialkassen-System.

Wie die „Deutsche Rentenversicherung“ am vergangenen Mittwoch dem „Evangelischen Pressedienst“ (epd) mitteilte, stieg die Zahl der RentenbeitragszahlerInnen mit einem ausländischem Pass zwischen 2008 und 2015 um 1,7 Millionen an. Das ist ein Anstieg um etwa 53 Prozent. Dabei soll sich allein die Zahl der BeitragszahlerInnen aus den EU-Mitgliedsländern von einer auf zwei Millionen verdoppelt haben.

Zwar sollen aus dem vergangenen Jahr noch keine genauen Zahlen vorliegen, in den vergangenen habe es jedoch einen deutlichen Wachstumstrend gegeben. „Wir beobachten seit 2010 einen starken Anstieg bei den Beitragszahlern mit ausländischer Staatsangehörigkeit in der gesetzlichen Rentenversicherung“, so die Deutsche Rentenversicherung.

Auch der „Spitzenverband Bund der Krankenkassen“ der gesetzlichen Krankenkassen (GKV-Spitzenverband) bestätigte aus seiner Sicht diesen Trend und stellte ebenso eine Verbesserung der finanziellen Situation und der Rücklagen durch Einwanderer fest.

„Die Zahlen zeigen: Die Einwanderung aus dem Ausland in den deutschen Arbeitsmarkt klappt mittlerweile gut.“, so der CDU-Politiker Peter Weiß der Zeitung Handelsblatt. Weiß geht sogar so weit, dass die dadurch höheren Einnahmen der Sozialversicherung am Ende für niedrigere Rentenbeiträge und höhere Renten für Alle sorgen könnten.