AktivistInnen des „war starts here“-Camps begehen und markieren Gefechtsübungszentrum in der Altmark.

Ende Juli fand das sechste „war starts here“-Camp in der Nähe von Magdeburg statt. Das Camp stand dieses Jahr unter dem Motto: „Gemeinsam (Ohn-)Macht durchbrechen!“ Dazu fanden zahlreiche Diskussionen und Aktionen rund um das Thema Antimilitarismus statt.

Während des Camps kam es auch zu direkten Aktionen auf dem Gefechtsübungszentrum (GÜZ) Altmark selbst. Laut einem Bericht des linken Nachrichtenportals „linksunten.indymedia.org“ wurden dabei rund „100 Grenzschilder ver- oder zerlegt, beklebt oder besprüht“. Außerdem soll der Schienenweg auf das Gefechtsübungszentrum durch eine mehrere Meter hohe Barrikade blockiert worden sein. Über diesen Weg gelangen regelmäßig Militärtransporte mit Panzern und anderem schweren Militärgerät auf das Gelände.

Die AktivistInnen wollen zudem zahlreiche „Spaziergänge“ über das Gelände auch bis hin zur neu gebauten militärischen Übungsstadt „Schöggersburg“ gemacht haben. Ziel der Aktionstage war es, Orte, von denen in Deutschland Krieg ausgeht oder wo dieser simuliert und trainiert wird, öffentlich und sichtbar zu machen.