Die Skandale um Faschisten, Rassismus und Frauenfeindlichkeit in der Bundeswehr reißen nicht ab. Nun auch die Spezialeinheit KSK betroffen.

Seit Monaten kommen immer neue Skandale aus dem Innern der Bundeswehr an die Öffentlichkeit. Neben erniedrigenden Aufnahmeritualen, Rassismus und Sexismus, faschistischen Terrornetzwerken um den Offizier Franco A. (Link), der Verherrlichung der Wehrmacht und von Nazi-Generälen, kam es in den letzten Monaten zu zahlreichen Todesfällen bei militärischen Übungen.

Nun ist auch die bestausgebildete Eliteeinheit der Bundeswehr, das Kammondo Speziealkräfte (KSK) von zwei neuerlichen Skandalen betroffen. Laut einem Bericht des Spiegel, soll der stellvertretende Kommandeur der Eliteeinheit KSK abgesetzt und in eine andere Einheit versetzt worden sein. Zuvor habe sich eine zivile Angestellte, wegen „wegen verbaler Entgleisungen, Drohungen und frauenfeindlicher Sprüche“, über den Oberst beschwert., so der Spiegel.

Wenige Tage zuvor war öffentlich geworden, dass es bei einer Abschiedsparty für den ausscheidenden Kompaniechef der KSK imn April 2017 zu massiven Entgleisungen gekommen sein soll. Neben massiven Alkoholexzessen, soll es während der Party zu einem Wettbewerb im Weitwurf mit Schweineköpfen gekommen sein. Ebenso gibt es laut verschiedenen Zeitungsberichten Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Tübingen wegen dem mehrfachen zeigen des „Hitlergrußes“ während der Feier. Öffentlich geworden waren diese Vorwürfe, nachdem eine Bekannte der anwesenden KSK-Soldaten dies verschiedenen JournalistInnen berichtete. Die Frau war von den KSK-Soldaten aus Hamburg zu der Feier eingeflogen worden und sollte am Ende des Abends als „Hauptpreis“ für den Kommandeur dienen.