„Kontroverse“ Videos können nun nicht mehr eingebettet oder geliked werden.

Google hat auf seiner Videoplattform „YouTube“ die Zensur verschärft. So sprach YouTube in einem Blog-Eintrag Anfang August davon, dass sie bald zu „einer härteren Vorgehensweise gegenüber Videos übergehen, die zwar nicht illegal sind, aber von den Nutzern als potentielle Verletzung unserer Politik gegen Hassrede und gewalttätigen Extremismus gekennzeichnet wurden.“

Die Videos bleiben auf YouTube eingestellt, werden aber nicht weiterempfohlen, werden nicht monetarisiert (zum Geldverdienen freigegeben) und eröffnen keine zentralen Funktionen mehr wie z.B. Kommentare, vorgeschlagene Videos und Likes. Dadurch nimmt ihre Attraktivität erheblich ab. Geprüft wird dies durch die „Anti-Defamation-League“ (ADL) – eine amerikanische Organisation gegen Diskriminierung und Diffamierung v.a. von Juden.
Bisher sind unter diesen Videos z.B. solche wie die vom rechten „libertären“ Ex-Präsidentschaftskandidaten Ron Paul oder Diamond and Silk.

Doch die Entwicklung zeigt, dass Google die Zensur auch gegen Linke richtet. So hat Google seinen Suchmaschinen-Algorithmus so verändert, dass Dutzende linke Nachrichtenseiten weitaus seltener in der Google-Suche erscheinen.