In mehreren iranischen Provinzen gingen tausende gegen steigende Preise und die Politik der Regierung.

In den vergangenen drei Tagen kam es in verschiedenen Provinzen des Iran zu spontanen Protesten gegen die schnell steigenden Lebensmittelpreise, steigende Arbeitslosigkeit und die Politik der politischen und geistlichen Führung des Landes.

In zahlreichen Städten kam es bei den Protesten zu Auseinandersetzung mit der iranischen Polizei und dem Militär. Mindestens 52 Menschen sollen laut BBC verhaftet worden sein. Es soll zudem Verletzte auf Seiten der DemonstrantInnen geben. Die iranische Regierung bezcihnete die Demonstrationen als illegal und verurteilte diese.

Proteste gab es unter anderem in den Städten Mashhad, Rasht, Kermanshah, Isfahan, Hamadan, Teheran, Qom und Sine.

Auf den Demonstrationen wurden unter anderem Slogan wie „Das Volk bettelt, die Mullahs benehmen sich wie Götter“, „Freiheit für alle politischen Gefangenen“ und „Tod der Diktatur“ gerufen.

Die Proteste richteten sich auch gegen das militärische und finanzielle Eingreifen der iranischen Regierung im Libanon, in Syrien und in Palästina. Die Regierung wurde aufgefordert die Forderungen der Bevölkerung zu erfüllen oder zurück zu treten.