Vor allem Baustellen, Dreck und hohe mieten stoßen auf Kritik.

Das Forsa Institut hat im Auftrag des Kölner Stadt-Anzeiger eine Umfrage unter 1003 Kölnern durchgeführt. Wir zeigen die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

  • Kölner lieben ihre Stadt: 86% der Befragten leben gerne in Köln, unter Schülern/Studenten und gebürtigen Kölnern liegt der Anteil sogar über 90%.
  • Am meisten nervt die Kölner Verkehrsprobleme und Baustellen. 1995 waren es noch 62% heute schon 75%.
  • Auch Dreck ist seit langem ein Thema. 26% sehen dies als Problem von Köln. Damit liegt der Wert deutlich über dem anderer Großstädte (z.B. Hamburg mit 3%)
  • Probleme mit der Lage am Wohnungsmarkt ist seit 1995 ähnlich hoch bei 18% geblieben. In Frankfurt und Hamburg sehen das aber fast doppelt so viele Menschen so.
  • Massiv gesunken ist die Auffassung, dass die Lage am Arbeitsmarkt ein großes Problem wäre. Waren es 1999 noch 34% der Kölner so sind es 2017 nur noch 3%.
  • Auch um Sicherheit und Kriminalität machen sich die Kölner weniger Sorgen. So ist dieser Wert von 13% (1995) auf 9% (2017) gefallen.

Viele der genannten Probleme liegen bereits seit 20 Jahren auf einem hohen Wert. Kein Zufall dass deshalb die Hälfte aller Kölner (49 Prozent) mit ihrer Stadtverwaltung nicht zufrieden ist. 73% der Befragten sagen, dass keine Keine der hiesigen Parteien mit den genannten Problemen der Stadt fertig werde. Dazu passt, das zwei Drittel der Befragten meinen, dass letztlich der „kölsche Klüngel“ die Stadt im Griff habe. Unabhängig davon, was die Parteien im Rat machten. Dazu Manfred Güllner vom Forsa-Institut: „Selten habe ich in lokalen Untersuchungen ein so negatives Bild der Parteien vor Ort registriert wie aktuell in Köln.“

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