Kurdische Verbände rufen jetzt europaweit zu Spontan-Demonstrationen auf

Nach 50 Tagen Widerstands gegen die türkische Armee und die mit ihr verbündeten islamistischen Gruppen stehen diese nun wenige Kilometer vor der Stadtgrenze von Afrin. Den gesamten Tag über wurden die umliegenden Dörfer und die Außenbezirke von Afrin durch unzählige Bomben der türkischen Luftwaffe bombardiert.

In dem Aufruf zu sofortigen Aktionen des „Demokratischen Gesellschaftskongresses der KurdInnen in Europa“ (KCDK-E) heißt es:

„Die Bevölkerung Efrîns hat in diesem unter sehr ungleichen Bedingungen geführten Krieg einen heldenhaften Widerstand geleistet und 50 Tage lang gegen die zweitgrößte NATO-Armee gekämpft. In diesem Moment hat sich der Krieg vollkommen auf Efrîn konzentriert und ist in eine kritische Phase getreten. Der türkische Staat plant, Efrîn einhergehend mit Bombardierungen, Massakern und Plünderungen zu entvölkern und anschließend die Besatzung zu vollenden.

Unser in Europa lebendes Volk und seine Freund*innen müssen in dieser kritischen Phase unbedingt auf die Straßen gehen und ihren demokratischen Protest zum Ausdruck bringen, um die europäische Öffentlichkeit in Bewegung zu versetzen. Unser Volk muss seinen von Beginn an gezeigten Einsatz noch mehr verstärken und aktiv bleiben, bis ein Ergebnis erzielt wird.

Efrîn gehört den Menschen aus Efrîn. Dieser Kampf wird weitergehen, bis die türkischen Besatzer und die dschihadistischen Milizen aus Efrîn verschwunden sind.“

 

Berlin: 20:00, Hermannplatz

Bielefeld: 21:00, HBF

Bonn: 19:00, HBF

Duisburg: 19:00, HBF

Düsseldorf: 18:30, WDR-Studio

Essen: 20:00, HBF

Frankfurt: 20:00, HBF

Hamburg: 20:00, HBF

Hannover: 19:30, HBF

Köln: 20:00 HBF

Mannheim: 20:00, HBF

Münster: 20:00, HBF