Verdienste liegen überwiegend im Niedriglohnbereich

Arbeit zu finden ist für Geflüchtete in Deutschland nicht einfach. Doch selbst wenn Flüchtlinge eingestellt werden, verdienen sie weitaus weniger als die restlichen KollegInnen. So hatten Menschen aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern, die Vollzeit arbeiteten, im Jahr 2016 ein mittleres Monatseinkommen von 1916 Euro brutto. Das sind 60% weniger als der durchschnittliche Rest (3133 Euro) bekommt.

Das mit Abstand höchste Einkommen unter den Flüchtlingen hatten ArbeiterInnen aus dem Iran (2541 Euro), das geringste solche aus Eritrea (1704 Euro). Das geht aus Daten der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg hervor, die einer kleinen Anfrage der Linkspartei zugrunde liegen.

Somit liegen die meisten Löhne im Niedriglohnbereich – von dem man bei einem Bruttogehalt von 2088 Euro im Jahr 2016 spricht. Fast 60 Prozent der vollzeitbeschäftigten Flüchtlinge aus den acht wichtigsten Asylherkunftsländern arbeiteten unterhalb dieses Niedriglohns. Unter allen Vollzeitbeschäftigten beträgt der Anteil rund 20 Prozent. Mehr als ein Viertel der Beschäftigten aus jener Ländergruppe waren nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit Minijobber.

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