Am Dienstag und Mittwoch legten Warnstreiks große Teile des Nahverkehrs in NRW lahm

Wegen der festgefahrenen Situation im Tarifstreit im Öffentlichen Dienst hatte die Gewerkschaft Ver.di für Dienstag und Mittwoch zehntausende Mitglieder, vor allem in Nordrhein-Westfalen, zu einem Warnstreik aufgerufen.

Bestreikt wurden und werden vor allem der öffentliche Nahverkehr, sowie Ämter, Müllabfuhr und Kindertagesstätten. Auch bei der Telekom wurde gestreikt. Aufgrund der Streiks bildeten sich am Dienstag und Mittwoch bis zu 400 Kilometer lange Staus auf den Autobahnen in Nordrhein-Westfallen.

Ver.di fordert für die 2,3 Millionen Beschäftigten sechs Prozent mehr Lohn pro Monat, mindestens jedoch 200 Euro. Am 15. und 16. April findet die dritte Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft und den Arbeitgebern von Bund und Kommunen statt. In den ersten beiden Runden hatten die Arbeitgeber gar kein Angebot vorgelegt.

Laut Ver.di Sprecher Günter Isemeyer haben am Dienstag rund 26.000 und am Mittwoch nochmals 10.000 Beschäftigte die Arbeit niedergelegt.