In beiden Städten steuerten Männer ihre Fahrzeuge am Samstag auf PassantInnen

Münster

Am Samstag fuhr ein 48-jähriger Mann mit einem Kleinbus in eine Menschenmenge am Gasthaus „Großer Kiepenkerl“ in der Münsteraner Innenstadt. Der Täter war selbst Einwohner der Stadt. Bei der Tat verloren zwei Menschen ihr Leben, zahlreiche sind verletzt. Auch der Fahrer nahm sich im Anschluss selbst mit einer Schusswaffe das Leben. Das Motiv ist nach wie vor unklar, Ermittler sprechen von persönlichen Problemen des Täters: Der Polizeipräsident der Stadt Münster, Hajo Kuhlisch, teilte mit, dass man sicher sei, dass „Motive und Ursachen im Täter selber liegen“.

Cottbus

In Cottbus wurden zwei Menschen verletzt, als ein junger Mann seinen Geländewagen auf einen Fußgängerweg steuerte. Nach Aussagen der Polizei war keine der Verletzungen lebensgefährlich, einer der Passanten verzichtete sogar auf eine Behandlung. Es gelang bisher nicht, den Täter zu fassen und die Vorsätzlichkeit zweifelsfrei zu klären. Ein Tatverdächtiger meldete sich wenig später bei der Polizei, wurde aber entlassen, nachdem er keine Aussagen zu den Tatvorwürfen machte. Dieser 25-jährige war am vorherigen Abend auffällig geworden, als er mit 1,17 Promille PolizistInnen beleidigte und rechte Parolen rief.

Entgegen zahlreicher Medienberichte besteht kein direkter Zusammenhang zwischen den Taten, ebensowenig gibt es einen islamistischen Hintergrund.

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