Faschisten schlagen in Dortmund und Essen zu

Am Donnerstagabend wurden in Dortmund drei dunkelhäutige Männer von einer Gruppe bestehend aus zehn Rechtsradikalen mit Stöcken angegriffen. Die alarmierte Polizei konnte vier Hauptverdächtige festnehmen. Auch in Essen kam es nach einer Schlägerei zu Festnahmen.

Dortmund

Am frühen Abend des 19.4. wurde nach Zeugenaussage eine Gruppe von drei dunkelhäutigen Männer von Faschisten angegriffen. Erst seien die drei jungen Männer beschimpft und beleidigt worden, dann wurden die Drei mit einem Absperrpfosten beworfen. Bewaffnet mit Holzstöcken nahmen die Faschisten die Verfolgung auf, als einer der Schwarzen bei der Flucht stürzte, wurde er getreten und geschlagen.

Die Polizei, die von Zeugen gerufen wurde, konnte 4 junge Männer als Hauptverdächtige und eine Frau festnehmen. Gegen die 20-jährige Frau aus Bochum lag ein Haftbefehl zur Strafvollstreckung vor. Alle 5 Neonazis wurden in Polizeigewahrsam gebracht.

Die drei angegriffenen Männer blieben weitestgehend unverletzt. Der junge Mann, der bei der Flucht stürzte, vermisse sein Handy, das vermutlich gestohlen wurde.

Essen

Auch in Essen kam es zu Auseinandersetzungen mit Faschisten. Ein Gruppe Rechtsradikaler habe in einer Kneipe in dem Stadtteil Steele angefangen, Personen zu beleidigen und einen Streit anzufangen. Als sie dem Lokal verwiesen wurden, kamen sie mit „Verstärkung“ zurück und zettelten vor der Kneipe eine Schlägerei an. Die dazu gerufene Polizei nahm drei Männer fest. Einer der Neonazis musste nach einem Biss in den Oberschenkel durch einen Polizeihund ins Krankenhaus gebracht werden.

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