Der Fußballspieler bekam zwei Jahre auf Bewährung

Alle Menschen sind reich – bist du reicher bist du gleicher. So könnte man im Falle des portugiesischen Weltfußballers Christiano Ronaldo denken. Dieser hat nun auch offiziell vier Steuerdelikte zugegeben. Er hatte Einnahmen über 150 Millionen Euro aus Bild- und Werberechten über ein verzweigtes Firmennetzwerk mit Sitzen auf den britischen Jungferninseln und in Irland an den spanischen Steuerbehörden vorbeigeschleust.

Nun hat er sich mit der Staatsanwaltschaft auf eine Strafe geeinigt: 18.8 Millionen Euro an Nachzahlungen, Geldstrafe und Zinsen und eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren. In Spanien ist es üblich, dass Strafen unter zwei Jahren zur Bewährung ausgesetzt werden. Ronaldo möchte außerdem über seine Anwälte noch versuchen, seine Bewährungsstrafe durch eine zusätzliche Zahlung ganz aufzuheben.

Christiano Ronaldo geriet 2017 bereits wegen Vergewaltigungsvorwürfen kurzzeitig in die Schlagzeilen. Er soll 2009 eine Frau anal vergewaltigt haben und ihr dannach 375.000€ an Schweigegeld gezahlt haben.