Vorwurf: Bildung einer kriminellen Vereinigung

Die Hamburger Polizei ist weiterhin bemüht, ihren Kontrollverlust während des G20-Gipfels wieder wett zu machen. In Frankfurt und Offenbach am Main sind heute früh gegen 6 Uhr Hausdurchsuchungen bei mindestens vier Personen durchgeführt worden. Dabei wurden mehrere PC, Laptops, USB-Sticks und Festplatten von der Polizei beschlagnahmt.

Gleichzeitig wurden die Besitzer in Gewahrsam genommen und befinden sich aktuell zur Identitätsfeststellung in den lokalen Polizeiwachen. Sie sollen heute noch auf Grund eines Haftbefehls des Amtsgericht Hamburg nach Hamburg selbst überstellt werden und dort in Untersuchungshaft aufgrund von „Fluchtgefahr“ kommen.

Den vier Beschuldigten im Alter zwischen 18 und 22 wird die „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ und „schwerer Landfriedensbruch“ vorgeworfen. Der Haftbefehl umfasst eine lange Liste von Delikten, die der Gruppe zugerechnet werden. Sie sollen sich an Ausschreitungen in der „Elbchaussee“ beteiligt haben.

Außerdem wurden noch zwei weitere Haftbefehle wegen mutmaßlicher Strafttaten um den G20-Gipfel vollstreckt.

(Stand: 10:40)

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