Mehrheit meint, Asylfragen würden im Vergleich zu Pflege, Bildung und bezahlbarem Wohnraum zu viel Platz einnehmen

Innerhalb von nur einem Monat hat die Bundesregierung massiv an Zustimmung verloren: 80% der Deutschen sind laut dem ARD-Deutschland-Trend mit der Arbeit der Bundesregierung unzufrieden. Im April war sie bereits mit einem schlechten Wert von nur 32% Zustimmung gestartet. Hintergrund ist wahrscheinlich der Machtkampf zwischen CDU und CSU.o

Vor allem die Haltung zur Asylpolitik bleibt bei den Deutschen widersprüchlich:

Auch wenn Seehofer massiv an Zustimmung verliert, finden 55% der Bundesbürger gut, dass mit dem Innenminister jemand offen den Kurs der Kanzlerin in der Asyl- und Flüchtlingspolitik kritisiert.

Derweil findet ebenfalls eine Mehrheit, dass die Asylfrage überbetont werde. So sind 56% der Befragten der Meinung, dass das Thema „Asyl und Flüchtlinge“ in der aktuellen politischen Auseinandersetzung zu viel Raum einnimmt.

Dabei würden andere Themen zu kurz kommen, zum Beispiel die Situation in der Pflege. Diese Problematik findet für 79% der Befragten zu wenig Platz in der aktuellen politischen Auseinandersetzung, 73% meinen, dass die Schul- und Bildungspolitik aktuell zu wenig diskutiert wird und 70% finden, dass die Schaffung bezahlbaren Wohnraums zu wenig thematisiert wird. Auch die Bereiche Sozialpolitik (62%) und Klimawandel (56%) seien unterbetont.

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