Studie zeigt, dass Ignoranz und Illusionen das Geschäft dominieren

Eine repräsentative Studie der Investmentfirma „IW Capital“ in Großbritannien zeigt, dass die meisten Investoren mit Kryptowährungen kaum dazu verdienen – und in den seltensten Fällen ihren Wohlstand vermehren können. In Großbritannien haben knapp drei Millionen Menschen in diese Anlageform investiert. 2,5 Millionen wissen aber so gut wie nichts über ihre Investition (Link).

Das Wallstreet Journal schreibt: „Innerhalb dieser Befragung gaben lediglich 5% an, dass sie mit Bitcoin, Ripple und Co. wirklich Geld verdient hätten. Der Rest hat in der logischen Konsequenz bestenfalls seinen Einsatz zurückerhalten oder schlimmstenfalls sogar Geld verloren.“

38% der Befragten gaben an, dass sie keinerlei Verständnis davon hätten, wie Kryptowährungen eigentlich funktionierten. Die Forscher schließen daraus, dass „trotz eines weit verbreiteten Wissensmangels über diese besondere Anlageform irritierenderweise einer von 20 Briten – nahezu drei Millionen – in Kryptowährungen investiert haben, ohne diese ganz verstanden zu haben“ (Link).

Die Studie zeigt weiterhin, dass jüngere Investoren mehr über die digitalen Währungen wissen als ältere. 48% der Aktionäre zwischen 18 und 49 Jahren konnten ein Wissen über die Kryptowährung „Bitcoin“ nachweisen, während nur 22% der 50- bis 64-Jährigen und 17% der über 64-Jährigen etwas über „Bitcoins“ wussten (Link).

Die Studie zeigt auch, dass kostspielige Investitionen und Wissen über Anlageprodukte nicht unbedingt zusammenhängen. Vielmehr scheinen Ignoranz und illusorische Hoffnungen, tatsächlich viel Geld zu verdienen, zu dominieren – wie übrigens auch bei konventionellen Investitionen in andere Anlageprodukte (Link).