Zahlen und Ausgaben gehen deutlich zurück

Die Anzahl der EmpfängerInnen von sogenannten „Asylbewerberleistungen“ sind im letzten Jahr um 36% gesunken. Im Jahr 2016 haben noch 728,000 Geflüchtete Leistungen empfangen, Ende des Jahres 2017 waren es nur noch circa 468.000 Menschen.

Menschen, bei denen das Asylverfahren noch läuft, Geflüchtete, die geduldet werden und Geflüchtete, bei denen eine Abschiebungsandrohung nicht vollzogen werden kann, erhalten diese Asylbewerberleistungen. Anerkannte AsylbewerberInnen fallen jedoch nicht mehr unter das AsylbLG (Asylbewerberleistungsgesetz). Sie dürfen einen Beruf ausüben oder erhalten Arbeitslosengeld II.

Schon Ende des Jahres 2015 war die Anzahl der Menschen, die AsylbLG bezogen, um 25 % gesunken und Ende letzten Jahres hatte sich die Anzahl erneut um 36% verringert. Etwa ein Drittel der EmpfängerInnen war da unter 18 Jahre alt, 69% waren zwischen 18 und 64 Jahre und 1% über 65 Jahre alt (Link).

Aus Asien stammten 55% der Geflüchteten, aus Afrika 22% und aus Europa 20%. Für sie wurden 5,9 Milliarden Euro im Jahr 2017 von staatlicher Seite ausgegeben. Damit sanken die Ausgaben um 38% im Vergleich zum Vorjahr, so das Statistische Bundesamt.

Bei Krankheit, Schwangerschaft oder Geburt können außerdem „besondere Leistungen“ beantragt werden. Bei diesen speziellen Bedarfssituationen erhält man neben der Regelleistung weitere finanzielle Unterstützung. Im Jahr 2017 erhielten 186.000 Menschen diese besonderen Leistungen.

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