Weltweit steigt die finanzielle Ungleichverteilung. Ähnliche Tendenzen wie vor der letzten Weltwirtschaftskrise feststellbar.

Die wenigen Reichen werden immer reicher und der große Teil der Menschen immer ärmer. Das belegen erneut aktuelle Zahlen des Allianz Global Wealth Report 2018.

Durch die nach wie vor anhaltenden positiven Entwicklungen der Produktion und der Aktienmärkte wuchs das weltweite Bruttogeldvermögen im vergangenen Jahr um 7,7% auf 168,3 Billionen Euro. Der stärkste Anstieg seit dem Jahr 2014.

Am stärksten mehrten sich die Vermögen in den Industrieländern. Im Durchschnitt um rund 6,5%. Nochmals deutlich größere Zuwächse gab es in den USA um 8,5% und in China um 14%. Im vergangenen Jahr waren die Vermögen in China jedoch noch um 18,3% gestiegen (Link).

Doch fast genauso schnell wie die Vermögen, so wachsen auch die Schulden der Privathaushalte. Diese stiegen im Durchschnitt um 6% an, so stark wie in den vergangenen zehn Jahren nicht mehr. Genauer gesagt, so stark wie kurz vor dem Ausbruch der letzten Weltwirtschaftskrise nicht mehr. Insgesamt werden die Schulden der Privathaushalte auf rund 40 Billionen Euro geschätzt.

Rechnet man die Schulden aller Staaten, Unternehmen, Banken und privaten Haushalte zusammen, so kommt man laut dem „Institute of International Finance“ (IIF), dem Weltbankenverband, auf mehr als 233 Billionen Dollar Schulden. Damit übersteigen die weltweiten Schulden die Vermögen um fast 40% (Link).

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