Zehntausende Menschen in Hamburg auf antirassistischer DemonstrationAm Samstag zogen zwischen 30.000 und 35.000 Menschen unter dem Bündnis-Motto „We´ll Come united“ durch Hamburg. Mehr als 480 Gruppen hatten zu der Parade aufgerufen, die vom Rathausmarkt bis zum Hafen verlief.

Mit 40 bunt geschmückten Themen-Trucks und vielen Plakaten, Transparenten und Fahnen, stellten sich am gestrigen Samstag mehr als 30.000 DemonstrantInnen gegen Fremdenhass und Ausgrenzung und demonstrierten für eine offene, solidarische Gesellschaft. Sie forderten sichere Fluchtwege sowie das Recht auf Schutz, Migration und Asyl für alle Menschen. „Wir wollen unsere Geschichten auf den Straßen sehen, den Ungehörten Gehör verschaffen und unsere Forderungen in die öffentliche Debatte bringen“, heißt es im Aufruf des Bündnisses. „Die AfD, die Neonazis, das BAMF und Horst Seehofer können sich warm anziehen: Ihr Rechtsruck muss mit unserem entschlossenen Widerstand rechnen“, teilte Newroz Duman, Sprecherin des Netzwerks We’ll Come United, mit.

Mit Slogans wie „Solidarität statt Spaltung“ und „Migration ist die Mutter aller Gesellschaften“ und vielen verschiedenen bunt bemalten Wagen, ähnlich wie zu Karneval, endete die Parade am Hamburger Hafen. Dort gab es nach der Abschlusskundgebung noch ein Konzert, an dem man von arabischem Pop bis zu deutschem Hip Hop alles hören konnte. Die SprecherInnen des Bündnisses waren sehr zufrieden und beurteilten der Tag als „Aufstand der Solidarität und einen Tag des Widerstands“.

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