Geheimdienst-Chef Hans-Georg Maaßen plant Vergrößerung seines Apparats

Der Inlandsgeheimdienst „Bundesamt für Verfassungsschutz“ (BfV) steht nahezu dauerhaft in der Kritik. Zuletzt hatte der Geheimdienstchef Maaßen mit seiner Hilfe für die AfD und seiner Rückendeckung für die rechten Aufmärsche in Chemnitz für Wirbel gesorgt. Doch statt den Geheimdienst in seine Grenzen zu verweisen, soll er in Zukunft noch um Einiges mächtiger werden.

Laut Informationen des SPIEGEL plant der Geheimdienstchef die Verdopplung der Mitarbeiterzahl beim BfV. So soll die Zahl der Angestellten von derzeit 3.110 bis zum Jahre 2021 auf insgesamt 6.000 MitarbeiterInnen anwachsen. Damit hätte der Inlandsgeheimdienst genau so viele Mitarbeiter wie der Auslandsgeheimdienst „Bundesnachrichtendienst“ (BND).

Die neuen Kräfte sollen vor Allem in den Bereichen Spionageabwehr, Geheim- und Sabotageschutz eingesetzt werden. Außerdem soll ein Schwerpunkt auf islamistischen Terrorismus gelegt werden. Im Bereich des Rechtsterrorismus sind keine Erweiterungen geplant.

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