Seit September hat es fünf Mal bei linken Wohn- und Hausprojekten im Rhein-Main-Gebiet gebrannt.

Fünf Mal hat es in den vergangenen Wochen bei linken und alternativen Haus- und Wohnprojekten in Schwalbach, Frankfurt und Hanau gebrannt. Die Polizei ermittelt in allen Fällen wegen Brandstiftung bzw. Sachbeschädigung.

Drei der betroffenen Projekte haben sich nun in einer Erklärung zu Wort gemeldet. „Wir sind froh, dass durch die Brände im Knotenpunkt, der Assi und der AU keine Menschen verletzt wurden! Das hätte aber auch anders ausgehen können“, heißt es in der Erklärung. Weiter sehen die Betroffenen besonders wegen der „zeitlichen und räumlichen Nähe“ einiger der Brände einen unmittelbaren Zusammenhang (Link).

Während die Polizei sich nicht zu möglichen Hintergründen der Brände äußern möchte und nach eigenen Angaben in „alle Richtungen“ ermittelte, sehen die Betroffenen sich als Opfer rechter Brandstifter.

„Die Lunte wurde im Römer gezündet“

Neben den BewohnerInnen der verschiedenen betroffenen Projekte kritisiert vor allem die hessische Linkspartei die politische Diskussion um die Hausprojekte. Der Landesvorsitzende Jan Schalauske wirft etwa der CDU, FDP und AfD vor, dass sie „Stimmungsmache“ und einen „Feldzug“ gegen linke Wohnprojekte betreiben würden.

Der sicherheitspolitische Sprecher der hessischen CDU, Christoph Schmitt, stellte nach den Bränden insbesondere den Brandschutz der betroffenen Projekte in Frage (Link).