40.000 Menschen sind 2017 in den USA an den Folgen von Schusswaffen gestorben. Auch in Deutschland kamen 900 Menschen zu Tode.

Laut einer aktuellen Studie des Zentrums für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC) sind im Jahr 2017 fast 40.000 Menschen in den USA tödlich von Schusswaffen getroffen worden. Das entspricht einer Todesrate von 109 Todesfällen pro Tag, die höchste Todesrate seit Jahrzehnten. In den USA ist es damit wahrscheinlicher, durch eine Schusswaffe getötet zu werden als durch einen Verkehrsunfall (rund 2.500 Fälle weniger).

Rund 14.500 der Todesfälle werden demnach als Morde eingestuft. Dabei sind die Hälfte der Opfer dunkelhäutige Männer, obwohl sie in den USA weniger als sieben Prozent der Gesamtbevölkerung ausmachen. Hinzu kommen 486 versehentliche Tötungen und fast 24.000 Suizide durch Schusswaffengebrauch (Link). In rund 2.000 Fällen soll es sich um Selbstverteidigung gegen Angreifer gehandelt haben.

Wurden 2017 in den USA pro 100.000 EinwohnerInnen 12 Menschen erschossen, so sind es in Deutschland statistisch gesehen gerade einmal 0,9. In Deutschland starben im vergangenen Jahr rund 900 Menschen durch Schusswaffen, die meisten durch Suizide (Link).

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