Die türkischen Streitkräfte und mit ihnen verbundene islamistische Milizen bereiten sich derzeit für einen Angriff auf die kurdischen Autonomiegebiete in Nord-Syrien („Rojava“) vor. Aus diesem Grund bilden sich in verschiedenen Städten Deutschlands „Rojava-Verteidigungskomitees“, ebenso finden Aktionen und Demonstrationen statt – auch im Osten Deutschlands. Ein Bericht des „Frauenkollektivs“ von ihrer Aktion in Cottbus.

Am gestrigen Freitag versammelten sich rund 80 Menschen vor der Stadthalle in Cottbus, um ihre Solidarität mit den autonomen Gebieten Kurdistans zu demonstrieren. Es wurde in verschiedenen Redebeiträgen thematisiert, wieso die gelebte Demokratie in Rojava ein fortschrittliches Gesellschaftsmodell darstellt: von Frauenemanzipation, über Ökologie bis hin zu Demokratie wurden  das Leben und die Kämpfe in Rojava ausführlich nachgezeichnet.

Imperialistische Verstrickungen und Großmachtsinteressen, die in dem Konflikt ausgetragen werden, wurden offen dargelegt. Ebenso fassten die Rednerinnen und Redner die reaktionären Deals, die in diesem Krieg mitschwingen, zusammen.

Sowohl Fraueninitiativen, die sich mit der Frauenbewegung in Rojava solidarisierten, als auch Jugendliche, die den kämpferischen Geist der Revolution betonten, kamen zu Wort. Insgesamt kann von einer gelungenen und breit besuchten Veranstaltung gesprochen werden. RentnerInnen, politisch aktive Menschen und KurdInnen fanden den Weg zur Kundgebung in Solidarität mit Rojava. Die gemeinsame Aufforderung „Hände weg von Rojava“ wurde klar und laut vernehmbar vertreten.

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