Eine Untersuchung der Wirtschaftsforschung hat ergeben, dass ein harter Brexit auch in Deutschland ganz unmittelbar zu spüren wäre: Rund 100.000 Jobs wären in Gefahr.

Am Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung in Halle und der dortigen Martin-Luther-Universität haben Wirtschaftsforscher das Szenario eines harten Brexit und seine wirtschaftlichen Auswirkungen simuliert. Das Ergebnis: Auf dem deutschen Arbeitsmarkt wäre ein Brexit ohne Deal deutlich zu spüren. Durch den extremen Importeinbruch von 25 Prozent, mit dem für diesen Fall gerechnet wird, wäre auch die deutsche Industrie betroffen, die Studie ergibt, dass vor allem die Autoindustrie Schaden nehmen würde. Insgesamt sollen die direkten und indirekten Auswirkungen rund 100.000 Arbeitsplätze betreffen.

Laut den Berechnungen sind rund 15.000 Stellen in der Autoindustrie auf eine Weise abhängig vom Export in die UK. Dementsprechend seien die Hochburgen der Automobilindustrie besonders betroffen, allen voran VW in Wolfsburg und ein Produktionsstandort von BMW in Dingolfing-Landau.

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