Von politischer Gewalt bis hin zu Terroranschlägen – wer dazu bereit ist, wird in der Polizei-Statistik als „Gefährder“ geführt. Die Zahl solcher Personen aus dem faschistischen Milieu ist in den letzten zwei Jahren stark angestiegen. So ging das Bundeskriminalamt Ende 2016 noch von 22 Gefährdern aus. Ende vergangenen Jahres waren es bereits 33 – eine Steigerung um 50%.

Das geht aus einem internen Bericht des Bundesinnenministeriums hervor. Darüber hinaus werden 111 Männer und Frauen von den Polizeibehörden als „relevante Personen“ im rechtsextremen und rechtsterroristischen Bereich eingestuft. Vor zwei Jahren lag die Zahl noch bei 104. Viele der zuletzt auffälligen Personen sind laut dem Bundesamt für Verfassungsschutz bisher noch nicht im Zusammenhang mit faschistischen Organisationen in Erscheinung getreten.

Die offiziellen Zahlen des BKA scheinen jedoch in Anbetracht regelmäßiger und umfangreicher Hinweise auf rechtsterroristische Strukturen erstaunlich gering:

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