Einen Tag, nachdem US-Präsident Trump erklärt hat, grundsätzlich offen zu sein für ein weiteres Treffen mit Nordkorea, bekundet auch Kim Jong Un seine Bereitschaft. Er knüpft sie an die Bedingung eines Kurswechsels und setzt eine Frist bis Ende des Jahres.
In der Rede vor dem Parlament, in der Kim Jong Un erklärt, einen weiteren Gipfel zum Atomstreit mit den USA abhalten zu wollen, kritisiert er den Dialogstil der USA. „Doch der Dialogstil der USA, einseitig ihre Forderungen durchsetzen zu wollen, passt uns nicht, und wir haben kein Interesse daran.“. Grundsätzlich habe er die Absicht, den Streit im Dialog zu lösen.
Am Vortag hatte Trump die Beziehung zu Nordkorea gelobt, sie sei „very good“: „Ich bin mit Kim Jon Un und Nordkorea einig, dass unsere Beziehung weiterhin sehr gut ist, vielleicht wäre der Begriff „exzellent“ sogar passender.“. Dabei sei ein ein dritter Gipfel eine gute Gelegenheit, um die gegenseitige Position genau zu verstehen. Über twitter erklärte er, das unglaubliche Potential Nordkoreas zu erkennen für „außergewöhnliches Wachstum, ökonomischen Erfolg und Reichtümer unter der Führung von Vorsitzendem Kim“. Auch Kim Jong Un bewertet die Beziehung als „ausgezeichnet“.
https://twitter.com/realDonaldTrump/status/1117035779589648386

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