Vor zwei Jahren ging Perspektive online. Wir wollten Nachrichten und Kommentare für die Millionen, nicht die Millionäre – geschrieben von den Betroffenen und Kämpfenden, nicht von gekauften Journalisten. Seitdem wurden unsere über 2000 Artikel von rund 200.000 Menschen aufgerufen. Zeit, selbst mitzumachen!

Am 2. April 2017 sind wir ins kalte Wasser gesprungen. Wir haben uns das Ziel gesetzt, ein Medienprojekt aufzubauen, das gegen den kapitalistischen Mainstream anschwimmt. Welches darüber berichtet, worüber so oft geschwiegen wird: Brutale Ausbeutung am Arbeitsplatz, zwangsgeräumte Familien, Korruption und Faschismus bis in die Spitzen der Geheimdienste. Dafür haben wir recherchiert, Interviews geführt und waren oft selbst vor Ort um nachzufragen.

Doch wir wollten nicht nur den kapitalistischen Wahnsinn skandalisieren, sondern auch zeigen, dass es da draußen noch etwas anders gibt: Menschen, die sich widersetzen, deren Hoffnung in der Kraft der kollektiven Veränderung liegt. Widerstand lohnt sich, und das kann man täglich bei Perspektive nachlesen – nicht nur online, sondern auch gedruckt. Zum Beispiel in einer unserer 24 Print-Ausgaben, von denen bis heute 120.000 Exemplare gedruckt wurden.

Letztendlich wollten wir jedoch nicht in der Defensive bleiben, sondern auch zeigen, wie wir etwas anders machen können – daher unser Name. Diese Perspektiven wurden von unseren 35 KommentatorInnen in den fast 400 Meinungsartikeln zu den verschiedensten Themen entwickelt. Manchmal mit Augenzwinkern, manchmal nachdenklich, aber immer kämpferisch.

Wir hoffen, dass es dir als Leserin und Leser unseres Medienprojekts genauso geht wie uns – Perspektive ist und bleibt notwendig! Deshalb freuen wir uns, wenn Du dir überlegst, welchen Beitrag Du zur Weiterentwicklung dieses Projekts leisten kannst: Du willst einen Missstand berichten? Du willst mit der Print-Ausgabe politische Haltung auf deine Arbeitsstelle oder in die Nachbarschaft tragen? Schreib‘ uns!

Zuletzt legt der Kapitalismus aber auch uns Fesseln an: Dieses Medienprojekt kostet Geld. Server, Ausstattung, die gedruckte Zeitung – das alles muss bezahlt werden. Deshalb wünschen wir uns, dass wir dieses Projekt zusammen stemmen, hier zählt im wahrsten Sinne jeder Euro.

Wenn Du Perspektive finanziell unterstützen möchtest, hast Du dafür verschiedene Möglichkeiten:

Lasst uns gemeinsam revolutionäre Medienmacht von unten aufbauen!

Eure Perspektive Redaktion,

Olga Wolf, Kevin Hoffmann und Tim Losowski


Wir schreiben für Perspektive – ehrenamtlich und aus Überzeugung. Wir schalten keine Werbung und nehmen kein Geld von Staat oder Konzernen an. Hilf' uns dabei, unseren unabhängigen Journalismus zu erweitern: mit einer einmaligen Spende, einem regelmäßigen Beitrag bei Paypal, Steady oder am besten als Mitglied in unserem Förderverein.