Verlegungen von US-Militär und vermeintliche Hinweise auf mögliche iranische Angriffe auf US-Soldaten lassen die Situation zwischen den USA und dem Iran weiter eskalieren.

In den vergangenen Tagen hat das US-amerikanische Verteidigungsministerium mehrfach die Verlegung zusätzlicher US-Militärs in die Region rund um den Iran verlautbaren lassen. Laut dem kommissarischen US-Verteidigungsminister Patrick Shanahan reagieren die USA damit auf Drohungen aus dem Iran. Demnach gäbe es Hinweise, dass der Iran Angriffe auf US-Truppen in der Region verüben könne. Details zu den angeblichen Indizien wurden nicht bekannt gegeben.

Schiffe, Flugzeuge und Raketen

In den vergangenen Tagen haben die USA unter anderem den Flugzeugträger „USS Abraham Lincoln“ sowie das Kriegsschiff „USS Arlington“ in die Region entsandt. Der Flugzeugträger passierte ägyptischen Angaben zufolge am Donnerstag den Suez-Kanal. Zudem wurden eine weitere Staffel von B-52-Langstreckenbombern und ein Raketenabwehrsystem vom Typ Patriot in der Region stationiert. Ein Teil der Streitkräfteverlegungen sei sowieso geplant gewesen, jedoch aufgrund der Spannungen vor Ort massiv beschleunigt worden.

Das US-Verteidigungsministerium ließ zudem verlautbaren, dass man nicht auf einen Konflikt mit dem Iran aus sei, aber sich und seine Interessen verteidigen werde. Europäische Politiker warnen unterdessen vor einem neuen von Amerika provozierten Krieg.

Neue Sanktionen

Kurz nach der ersten Entsendung des Flugzeugträgers kündigte der Iran an, sich nicht mehr an alle Auflagen in dem 2015 geschlossenen Atomabkommen mit den USA zu halten. Daraufhin verhängten die USA weitere und verschärfte Sanktionen gegen die iranische Wirtschaft.


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