Deutschlandweit streiken heute Beschäftigte bei Amazon für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.

Heute begann der Prime Day, Amazon will mit dieser Kampagne seinen KundInnen den sogenannten Prime-Status mit „Schnäppchen“-Angeboten schmackhaft machen. Wie schon im letzten Jahr wollen laut der Gewerkschaft ver.di die Beschäftigten an insgesamt sieben Standorten in Deutschland streiken.

„Während Amazon mit satten Preisnachlässen beim Prime Day zur Schnäppchenjagd bläst, wird den Beschäftigten eine existenzsichernde tarifliche Bezahlung vorenthalten“, kritisiert Orhan Akman von ver.di in diesem Zusammenhang. Die Gewerkschaft fordert von Amazon die Anerkennung der regionalen Einzel- und Versandhandeltarifverträge.

Schon im letzten Jahr hatten Beschäftigte in Deutschland, Polen und Spanien am Prime Day gestreikt. Für dieses Jahr planen die Amazon-ArbeiterInnen in Minnesota, USA einen sechsstündigen Streik.

Amazon hat eigenen Angaben zufolge alleine im ersten Quartal diesen Jahres rund 3,2 Milliarden Euro Profit gemacht.