Die internationale Kampagne „Riseup4Rojava“ ruft für den kommenden Samstag zu einem weltweiten Widerstandstag für Rojava auf. In zahlreichen Ländern überall auf der Welt werden Kundgebungen und Demonstrationen gegen den türkischen Angriffskrieg auf Rojava stattfinden.

Im Aufruf der Kampagne heißt es dazu: „Am 1.November 2014 nahmen sich Millionen von Menschen auf der gesamten Welt für einen Tag die Straßen, um ihre Solidarität mit dem heldenhaften Widerstand von Kobanê zum Ausdruck zu bringen. Wir rufen dazu auf, den diesjährigen 2. November zu einem Tag des globalen Widerstands gegen den türkischen Angriffskrieg zu machen, den Normalzustand zu durchbrechen und das Leben lahmzulegen.“

Die Kampagne ruft dabei bewusst nicht nur zu Aktionen wie Demonstrationen und Kundgebungen auf, sondern auch zu Aktionen des zivilen Ungehorsams wie Blockaden und Besetzungen.

„Beteiligt euch mit kreativen und vielfältigen Aktionen des zivilen Ungehorsams, Demonstrationen und vielem mehr und nehmt euch die Straßen und die öffentlichen Plätze! Solange das Morden weitergeht, darf der Widerstand nicht abbrechen.“

Bereits in den vergangenen Wochen, seit dem Beginn des türkischen Angriffs auf Rojava am 9. Oktober, haben international tausende Aktionen stattgefunden, die sich auf die Kampagne beziehen.

Für den kommenden Samstag sind unter anderem Aktionen in Deutschland, Österreich, Australien, Brasilien, Bulgarien, Kanada, Zypern, Tschechien, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Niederlande, Spanien, Schweden, Schweiz, Großbritannien und den USA geplant.

In Deutschland finden zentrale Demonstrationen in Berlin, Köln, Frankfurt, Stuttgart und Darmstadt statt.