In Thüringen sollen zwei Polizisten während ihres Dienstes eine Frau vergewaltigt haben. Die Tat fand mutmaßlich zum Zeitpunkt einer Hausdurchsuchung bei einer nicht-deutschen Frau statt. Beide befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft.

Zwei Polizeibeamten des Reviers Gotha in Thüringen wird  „gemeinschaftlicher sexueller Missbrauch einer behördlich Verwahrten in Tateinheit mit gemeinschaftlicher Vergewaltigung im besonders schweren Fall vorgeworfen.“

Die Tat soll während einer Hausdurchsuchung in der Wohnung einer volljährigen Frau geschehen sein. Wie die Bildzeitung berichtet, soll die Hausdurchsuchung gegen die Nicht-Deutsche aufgrund von einer mehrfachen Identität stattgefunden haben.

Nach der Tat habe die Frau sich einem Bekannten anvertraut, der Anzeige erstattete. Daraufhin wurde Haftbefehl gegen die zwei Polizisten erlassen, sie befinden sich in Untersuchungshaft. Wie die Bild weiter schreibt, soll einer der beiden Polizisten versucht haben, bei seiner Festnahme zu fliehen, konnte jedoch festgehalten werden. Beide schweigen zu den Vorwürfen.

Studie zu Polizeigewalt: jährlich mindestens 12.000 Übergriffe – doch die Polizei kommt nahezu immer davon