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Freitag, März 1, 2024
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    USA: In wenigen Tagen, wollen die Behörden mehrere tausend Menschen abschieben

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    Seit Tagen müssen rund 12.000 Geflüchtete aus Haiti unter einer Brücke an der Grenze zu Mexiko leben. Die US-Grenzbeamt:innen wollen die Menschen so schnell es geht abschieben.

    Die meist aus Haiti stammenden Menschen sind vor Armut, Bandenkriminalität und Naturkatastrophen geflohen. Anstatt ihnen zu helfen, sollen sie nun reihenweise wieder abgeschoben werden.

    Über das Wochenende wurden bereits mehr als 3000 Geflüchtete aus einem behelfsmäßigen Lager am Rio Grande in Texas in andere Lager gebracht. Fast 13.000 müssen nun unter einer Brücke an der Grenze zu Mexiko leben und dort auf ihre Abschiebung warten. Dort werden sie nicht als Menschen behandelt, das zeigen zum Beispiel Aussagen vom Chef der US-Grenzpatrouille, Raul Ortiz: „Unser Ziel ist es, in den nächsten sechs bis sieben Tagen die 12.662 Migrant:innen, die wir hier unter der Brücke haben, so schnell wie möglich abzufertigen.“

    Bereits am Sonntag startete die erste Maschine mit Geflüchteten in Richtung Haiti. Nun sollen täglich Flüge stattfinden. Ortiz sagt weiter: „Sie werden weggebracht und in ihr Herkunftsland zurückgeschickt, wie es unser geltendes Recht vorsieht.“ Das vorgehen gegen die Geflüchteten soll gleichzeitig andere Flüchtlinge abschrecken zu versuchen in die USA zu kommen.

    Das ist aber nicht das erste Mal, dass die USA mit ihrer rassistischen Politik Schlagzeilen macht. Unter Trump gab es die sogenannten ICE Camps, in denen viele Geflüchtete wie Kriminelle eingesperrt wurden und unter schlechtesten Bedingungen leben mussten. Unter anderem wurde dort auch Frauen ohne ihr Wissen, geschweige denn ihr Einverständnis, die Gebärmutter entfernt.

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