Eine weitere Eskalation des Krieges ist zu erwarten, auch auf russischem Boden. Moskau bereitet sich für Luftangriffe vor.

Die Ukraine hat mit Luftangriffen auf russische Großstädte wie Moskau, St. Petersburg und Jekaterinburg gedroht, falls Russland die Attacken auf zivile Infrastruktur wie die Stromversorgung nicht stoppen sollte. Das sagte der ukrainische Präsidentenberater Michailo Podoljak in einem Interview.

Wörtlich erklärte Podoljak: „Die Ukraine schlägt nicht gegen Russland zu. Dennoch wird eine Eskalation des Krieges innerhalb Russlands unvermeidlich sein. Auch Städte wie Moskau, St. Petersburg, Jekaterinburg, verwöhnte, faule Städte, die glaubten, in einer anderen Realität zu leben, werden entlarvt.“

Sollte Russland also seine Luftangriffe auf Stromleitungen, Heizkraftwerke, Wasseraufbereitungsanlagen und andere zivile Objekte nicht einstellen würden entsprechende Gegenangriffe laut Podoljak „unabwendbar“.

Unterstützung aus Deutschland und den USA

Die Vorbereitungen für solche Gegenangriffe laufen auf Hochtouren. Nachdem der Lieferung für „Leopard“ Panzer von Seiten der Scholz-Regierung zugestimmt wurde, wollen nun auch andere Länder wie Schweden oder die Niederlande Panzer aus deutscher Produktion an die Ukraine liefern. Die USA plant bereits jetzt ihrerseits Panzer des Typs „M1 Abrams“ an die Ukraine zu senden.

Die Forderungen der Ukrainischen Regierung gehen jedoch schon über Raketen und Flugzeuge. So bedankte sich Wolodymyr Selenskij erst für die kommende Lieferung schwerer Kampfpanzer bei Bundeskanzler Scholz und US-Präsident Biden in seiner täglichen Videoansprache und sagte dann, sein Land brauche nunmehr Langstreckenraketen, Kampfflugzeuge und mehr Artillerie.

Es seien auch Fortschritte in anderen militärischen Fragen nötig, so Selenskij. Auch an Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg richtete der ukrainische Präsident diese Forderungen.


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