Zeitung für Solidarität und Widerstand

Rechter Brandanschlag in Pinneberg: „Jetzt das Feld zu räumen, ist keine Option“

Anfang September gab es einen mutmaßlich rechten Brandanschlag auf das Gartenhaus einer Antifaschistin in Elmshorn. Faschistische Aktivitäten reichen im Kreis Pinneberg dabei schon lange zurück. Wir haben mit Zusammen gegen Rechts vom Kreis Pi über den Fall gesprochen.

Könnt ihr kurz beschreiben, was in der Nacht vom 7. auf den 8. September 2025 passiert ist?

In der Nacht vom 7. auf den 8. September wurde in Elmshorn im Kreis Pinneberg ein Brandanschlag auf das Gartenhaus einer Genossin verübt. Die örtliche Feuerwehr wurde um kurz nach 1 Uhr zum Brand alarmiert, konnte das Gartenhaus, das ein Holzhaus war, aber nicht mehr retten. Alles was sich in dem Gartenhaus befand, so auch die Technik, die im Kreis Pinneberg für Kundgebungen, Demonstrationen usw. genutzt wird, ist in Flammen aufgegangen.

Welche Bedeutung hatten der Garten und die Hütte für euch und die linke Bewegung in Pinneberg?

Der Garten ist als Gemeinschaftsprojekt gedacht und stand und steht allen offen, die sich im Kreis Pinneberg und vor allem in Elmshorn in linken Zusammenhängen bewegen. Er ist ein Ort, um sich auszutauschen, zu entspannen und natürlich auch zum Gärtnern. Erst kurz vor dem Brandanschlag feierte am 6. September Die Linke dort im Garten ihr Sommerfest.

Gab es in der Vergangenheit bereits ähnliche Angriffe? 

Wie reagiert ihr politisch auf den Angriff?

Welche Möglichkeiten gibt es, euch zu unterstützen?

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