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Samstag, Juli 13, 2024
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    Ahmad Al-Balah ─ Autor:in

    Ahmad Al-Balah ist Perspektive-Autor seit 2022. Er lebt und schreibt von Berlin aus. Dort arbeitet Ahmad bei einer NGO, hier schreibt er zu Antifaschismus, den Hintergründen von Imperialismus und dem Klassenkampf in Deutschland. Ahmad gilt in Berlin als Fußballtalent - über die Kreisliga ging’s jedoch nie hinaus.

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    Organisierter faschistischer Angriff der NRJ in Berlin

    Der Angriff auf den Vortreffpunkt zur antifaschistischen Demonstration gegen den „III. Weg“ mitten in Berlin-Friedrichshain stellt eine Zäsur dar. Wie kommt die „Nationalrevolutionäre Jugend“ zu ihrer Schlagkraft? Und was ziehen wir für Konsequenzen für den antifaschistischen Widerstand? – Ein Kommentar von Ahmad Al-Balah.

    Gegen das Establishment? – Wie die AfD ihr bürgerliches Profil schärft

    Die AfD-Vorsitzenden geben Sommerinterviews bei ARD und ZDF. Schon beim Parteitag stellte man sich zur Schau. Zeitgleich profiliert sich die Partei auch auf europäischer Bühne. – Ein Kommentar von Mark Marat und Ahmad Al-Balah.

    Die „Hochwasser-Demenz“: Ein Symptom des Kapitalismus

    Das tödliche und zerstörerische Hochwasser in Bayern und Baden-Württemberg neigt sich dem Ende. Die Flutkatastrophen nehmen zu. Der Umgang der Herrschenden mit den Umweltkrisen führt uns die Ohnmacht des Systems vor Augen. – Ein Kommentar von Felix Zinke und Ahmad Al-Balah.

    Baugewerbe: größter Streik seit 17 Jahren!

    2002 streikten die Arbeiter:innen im Baugewerbe das letzte Mal einheitlich für höhere Löhne. Nun ist es wieder so weit. Die Kapitalist:innen der Bauindustrie und die DGB-Gewerkschaft stehen unter Druck. Kommt der unbefristete Streik?

    Wie „friedlich“ war der revolutionäre 1. Mai 2024?

    Der Arbeiter:innenkampftag stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der wachsenden revolutionären Bewegungen und der proletarischen Palästinasolidarität. Die herrschende deutsche Kapitalist:innenklasse ging verschieden dagegen vor. Teil der Strategie schien dieses Jahr wieder, den Eindruck vom „friedlichen 1. Mai“ zu vermitteln, den Fokus vom Klassenkampf zu nehmen und die Bewegung zu spalten.

    Die Oscar-Verleihungen: Wie politisch kann das größte Filmevent des Jahres sein?

    Die diesjährigen Oscars 2024 wurden als besonders politisch eingestuft. Aktuelle Kriege und gesellschaftsrelevante Themen fanden auf dem größten Filmevent des Jahres Erwähnung. Warum die Academy-Awards trotzdem nur so kritisch sein können, wie das kapitalistische System, in das sie eingebettet sind. – Ein Kommentar von Ahmad Al-Ballah und Rüdiger Münz.

    Berlinale 2024: Warum der Staat die Palästina-Solidarität im Kulturbetrieb (noch) nicht völlig unterbinden kann

    Die Solidaritätsbekundungen mit Palästina brechen sich Bahn, auch im deutschen Kunstbetrieb. Das hat die Berlinale und zuvor die Documenta gezeigt. Der herrschenden Klasse in Deutschland ist das nicht recht, bietet es doch Anlass zur Kritik seiner imperialistischen Politik. Doch es scheint, als ob der Druck über Institutionen und die Medien nicht ausreicht, um die Palästina-Solidarität flächendeckend zu unterbinden und die Überzeugung in den Individuen zu zensieren. Das gibt Grund zur Hoffnung – kommentieren Ahmad Al-Balah und Rüdiger Münz.

    Starkes Gedenken an Hanau – überschattet von Rassismus und Repressionen

    In ganz Deutschland gingen am Montag in Gedenken an Hanau zehntausende Menschen gegen Rassismus und Kapitalismus auf die Straßen. Auch die Regierung ließen verlauten, Hanau würde ihr etwas bedeuten. In Berlin wurde währenddessen die Großdemonstration von der Polizei angegriffen; in Gießen wird gegen Demonstrant:innen ermittelt, nachdem sie einen israelischen Kriegsbefürworter zur Rede stellten; und in Chemnitz entfernten Polizist:innen Blumen vom Gedenkort und schmissen sie in den Müll. – Ein Kommentar von Ahmad Al-Balah.    

    Apsilon: „Ich kenn’ das auch, Baba“ – Wohin mit unserer Trauer und Wut?

    Mit seinem Track „Baba“ gibt Apsilon einen Einblick in die angespannten Herzen der migrantischen Kinder dieser Welt, deren Vorfahren nach Deutschland flüchteten, um zu überleben. Warum Väter (auf Türkisch oder Arabisch „Baba“), die nach Deutschland kamen und hier eine Familie gründeten, so viel Wut über die Jahrzehnte mit sich rumtragen und wie wir diese in eine Waffe verwandeln können. – Ein Kommentar von Ahmad Al-Balah.

    Generalinspekteur der Bundeswehr: Deutschland ist „kriegstüchtig“

    Im Interview-Format der Bundeswehr mahnt der Generalinspekteur die Bedeutung des gesellschaftlichen Rückhalts für die Kriegstüchtigkeit Deutschlands an. Dabei ist der General darauf bedacht, die Aufrüstung als guten Akt der Verteidigung darzustellen statt als böse Militarisierung. Zudem skizziert er die neue Struktur einer Bundeswehr, die ohne breite Wehrpflicht funktioniert: der Staat spannt die Arbeiter:innenklasse für niedere Armeeaufgaben. Ein Kommentar von Ahmad Al-Balah.

    Patriarchat im Staat: Keine Gerechtigkeit im Hamburger „Stadtpark-Prozess“

    2020 vergewaltigten mehrere Männer im Stadtpark von Hamburg ein 15-jähriges Mädchen. Des patriarchalen Gewaltverbrechen angeklagt waren elf Männer im Alter von damals 16 bis 20 Jahren. Am Dienstag hat die Jugendstrafkammer des Landgerichts Hamburg nach drei Jahren ihr Urteil verkündet: Zwei Freisprüche und neun milde Jugendstrafen. Warum die Gerichte bei Vergewaltigungen nicht für Gerechtigkeit sorgen. – Ein Kommentar von Ahmad Al-Balah.

    Zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts: Warum die Umschichtung von Milliarden durch die Ampel-Regierung nicht bloß „verfassungswidrig” ist

    Das Bundesverfassungsgericht hat auf Antrag der CDU am 15. November rückwirkend entschieden, dass die Ampel-Regierung die Steuergelder für den Kampf gegen Corona nicht für Investitionen zum Umbau der deutschen Wirtschaft zur Verfügung stehen. In der Einzelfallentscheidung geht es um 60 Milliarden Euro. Ein Schlag der bürgerlich-konservativen Opposition gegen die bürgerlich-liberale Regierung. In der Umverteilung von unten nach oben per „Sondervermögen“ in Form des „Klima- und Transformationsfonds“ (KTF) sieht hier niemand ein Problem? – Ein Kommentar von Ahmad Al-Balah.