Ali Najjar
Muslimischer Sozialist aus Berlin und Perspektive-Autor seit 2023. Fördert gern revolutionären Optimismus und Desillusionierung über den bürgerlichen Staat. Student der Sprachwissenschaften und Palästinenser.
Iran-Krieg: Eine taktische Atempause im imperialistischen Machtkampf?
Zwischen den USA und dem Iran zeichnet sich offenbar ein neuer Deal zur Verlängerung der Waffenruhe ab. Medienberichten zufolge sollen unter anderem iranische Milliardenvermögen freigegeben, die Blockade iranischer Häfen gelockert und die Straße von Hormus wieder geöffnet werden. Doch der Deal wäre nur ein Aufschub und zentrale Konflikte bleiben ungelöst. – Ein Kommentar von Ali Najjar.
Schüsse auf Sea Watch: Die libysche Küstenwache als verlängerter Arm der EU-Abschottungspolitik
Das Rettungsschiff Sea-Watch 5 wurde im Mittelmeer von bewaffneten libyschen Milizen angegriffen. Für Kriminalisierung und Verhinderung von Migration nach Europa setzten Deutschland und die EU auf einen libyschen „Warlord“ der Geflüchtete versklavt. – Ein Kommentar von Ali Najjar.
1. Mai in Berlin: Wie Partykultur mit dem Klassenkampf kollidiert
Am 1. Mai in Berlin zeigte sich in diesem Jahr erneut der Konflikt zwischen revolutionärem Anspruch und kommerzialisierter staatsgeförderter Feierkultur. – Ein Kommentar von Ali Najjar.
Tankrabatt: Das nächste Geschenk für die Ölkonzerne
Erst die sogenannte „Zwölf-Uhr-Regel“, jetzt der Tankrabatt: Mit beiden Maßnahmen verkauft die Bundesregierung Eingriffe in den Spritmarkt als Entlastung der Bevölkerung. Obwohl sie in der Praxis vor allem den Mineralölkonzernen nützen – Ein Kommentar von Ali Najjar.
Humanitäre Konferenz ohne Konsequenzen: Berlin verwaltet den Krieg im Sudan
In Berlin fand vergangene Woche die dritte „Internationale Sudan-Konferenz“ statt. Die Konferenz sollte zugleich eine humanitäre Geberkonferenz und ein Forum für zivile Akteure aus dem Sudan sein. Gleichzeitig war es ein Anlass für imperialistische Mächte, ihre Interessen in der Region miteinander abzustimmen. – Ein Kommentar von Ali Najjar
Orbán in Ungarn abgewählt: Machtwechsel statt Systemwechsel
In Ungarn hat sich mit der Abwahl des langjährigen Präsidenten Viktor Orbán ein gewisser Bruch vollzogen. Péter Magyar unterscheidet sich vor allem darin, dass er eine Annäherung an die EU anstrebt. Mit dem liberal-konservativen Politiker kann es aber keine grundsätzliche Neuausrichtung geben. – Ein Kommentar von Ali Najjar.
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