Gillian Norman
Redakteur bei Perspektive. Angehender Grundschullehrer und Gut-Wetter-Sportler.
Fünf Jahre nach der Flut im Ahrtal: Im Stich gelassen vom Staat, aufgefangen von der Solidarität
Die Flut im Ahrtal riss über 100 Menschen in den Tod. Fünf Jahre später sind weder der Wiederaufbau noch der Katastrophenschutz auf der Höhe der Zeit – während der Klimawandel längst neue Extremwetter bringt. Was blieb, war vor allem die Solidarität der Menschen selbst. – Ein Kommentar von Gillian Norman.
Deutschland übernimmt das Kommando für eine „europäische NATO“
Vor dem NATO-Gipfel in Ankara bekräftigte die deutsche Regierung ihren Kriegskurs. Im Baltikum hat die Bundeswehr erst kürzlich die Führung bei der Verteidigung der Ostflanke übernommen. In einer „NATO 3.0“ will Deutschland künftig an der Spitze der europäischen Aufrüstung stehen. – Ein Kommentar von Gillian Norman.
EU-Westbalkan-Gipfel: Schnelle Osterweiterung ist „geopolitisches Gebot“ Deutschlands und der EU
Deutschland will eine möglichst schnelle Aufnahme der Westbalkan-Staaten in die EU. Die Region gilt als wichtiger Ort im Konkurrenzkampf mit Russland und China. Das deutsche Kapital verspricht sich neue Absatzmärkte, Rohstoffe und Investitionsmöglichkeiten. – Ein Kommentar von Gillian Norman.
Trump-Deal mit der IRS: Wie die Mächtigen sich gegenseitig schützen
Die US-Steuerbehörde und Präsident Trump haben sich auf einen Vergleich geeinigt, der die juristische Aufarbeitung früherer Steuerverfahren faktisch beendet. Dafür gibt Trump seine milliardenschwere Klage gegen die IRS auf. Das Beispiel zeigt einmal mehr, dass vor dem Gesetz nicht alle gleich sind. – Ein Kommentar von Gillian Norman.
Wahl im Iran: Welche Veränderungen bringt der „Reformer“ Pezeshkian?
Masud Pezeshkian hat die Präsidentschaftswahl im Iran gewonnen. Welche Veränderungen sind durch den neuen Präsidenten zu erwarten – und welche nicht? – Ein Kommentar von Gillian Norman.
Die Entwicklung der Ukraine zur deutschen Neokolonie
Zwei Jahre nach der Eskalation des Kriegs in der Ukraine klafft ein großes Loch im ukrainischen Haushalt, das nur durch westliche Hilfen gefüllt werden kann. Deutschland ist als „Helfer“ zur Stelle und trägt diese Jahr alleine mindestens 8 Milliarden Euro bei, die EU etwa 50 Milliarden über die kommenden vier Jahre. Doch die steigende Unterstützung kommt nicht aus Menschenfreundlichkeit, sondern machen die Ukraine zu einer Neokolonie der EU. – Ein Kommentar von Gillian Norman.
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