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Dienstag, Dezember 19, 2023
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    Letzte Artikel

    Nach 45 Stunden Besetzung: Polizei räumt soziales Zentrum in Leipzig

    Am Samstagabend haben Aktivist:innen ein leerstehendes Haus in Leipzig-Volkmarsdorf besetzt. Das selbsternannte soziale Zentrum „Helium“ auf der Hermann-Liebmann-Straße sollte der Verdrängung umkommerzieller Kulturorte im Viertel entgegenwirken. Am Montagnachmittag hat die Polizei das Objekt schließlich geräumt.

    Eritrea-Konflikt: Was steht hinter den gewaltsamen Auseinandersetzungen bei den „Eritrea-Festivals“?

    Bei mehreren Veranstaltungen des Zentralrats der Eritreer kam es zu Auseinandersetzungen mit Gegendemonstrierenden. Der komplexe Konflikt in Äthiopien und Eritrea macht natürlicherweise nicht an Landesgrenzen halt. In Deutschland wird dies allerdings für Forderungen genutzt, härter gegen Geflüchtete vorzugehen.

    Italien: 5.000€ für Einspruch gegen eigene Abschiebung – sonst Abschiebehaft

    Die Meloni-Regierung will nun durchsetzen, dass Flüchtlinge fast 5000€ an Kaution aufbringen müssen, wenn sie gegen ihre geplante Abschiebung Einspruch erheben. Dahinter stecken auch Pläne zum Bau von mehr Abschiebelagern.

    Deutschland will türkische und palästinensische Revolutionär:innen abschieben

    Die deutschen Behörden arbeiten auf die Abschiebung weiterer revolutionärer Aktivist:innen aus der Türkei und Palästina hin. Konkret betroffen sind die türkische Kommunistin Banu Büyükavci und der palästinensische Aktivist Zaid Abdulnasser.

    Trotz Wirtschaftskrise: Arbeitskräftemangel hält an

    Trotz Wirtschaftskrise finden deutsche Unternehmen weiterhin zu wenig Arbeitskräfte. Laut einer neuen Studie konnten im Juni über eine halbe Million Stellen in Deutschland nicht besetzt werden. Der Fachkräftemangel ist in der Überproduktionskrise offenbar nur leicht zurückgegangen. Bei An- und Ungelernten bestehe dagegen ein Arbeitslosenüberhang.

    „Northern Coasts“: Deutschland übt den Krieg auf der Ostsee

    Beim Manöver „Northern Coasts“ üben mehr als ein Dutzend Länder unter deutscher Führung den Krieg in der Ostsee. Die Bundesrepublik will damit auch ihre Führungsrolle auf dem Baltikum unterstreichen.

    Protest gegen NATO-Konferenz im Ruhrgebiet: „Der Kampf gegen Militarisierung beginnt hier“

    Zwischen dem 10. und 12. Oktober findet in Essen die sogenannte „Joint Air and Space Power Conference“ vom Joint Air Power Competence Center (JAPCC) der NATO in der Essener Messe statt. Die Föderation klassenkämpferischer Organisationen organisiert in Essen dazu als Teil des „Anti-Nato-Bündnis-NRW“ am 07.10. einen Gegenprotest in der Essener Innenstadt. - Ein Interview mit Lisa* von der FKO-Essen. 

    Baustopp bei Vonovia: 60.000 Wohnungen betroffen

    Vonovia verzichtet auf den Bau von 60.000 Wohnungen und schiebt die Baupläne erstmal in die Schublade. „Wir machen alles fertig bis zum Baurecht. Und hoffen, dass sich Bauen bald wieder lohnt und rechnet. Dann wollen wir sofort wieder bauen.“ erklärte Vorstandschef Buch gegenüber Zeitungen der Funke Mediengruppe.

    Nach zwei Tagen Krieg: Aserbaidschan will sich Bergkarabach einverleiben

    Nach fast zwei Tagen militärischer Auseinandersetzung wurde der Sieg durch den aserbaidschanischen Präsident Aliyev über Bergkarabach erklärt. Die Region soll nun annektiert werden. Mindestens 200 Tote und 400 Verletzte wurden derweil gemeldet. Nun hat die Evakuierung aus dem Gebieten begonnen, tausende Menschen sind auf der Flucht.

    Keine Gesundheitsfachkräfte an Berliner Schulen mehr? Sozialkürzungen zeigen Folgen

    Ein Pilotprojekt zur Gesundheitsförderung von Schüler:innen im Berliner Bezirk Lichtenberg soll den Sparmaßnahmen der Hauptstadt zum Opfer fallen. Doch an den Schulen regt sich Widerspruch.

    Protest gegen Kreißsaalschließung und Krakenhaussterben in Grimma

    In den Abendstunden des 19. Septembers demonstrierten im sächsischen Grimma hunderte Menschen unter dem Motto „Stoppt das Krankenhaussterben, rettet die Geburtshilfe in Grimma“ und setzten so ein kämpferisches Zeichen gegen die Schließung des Kreißsaals, der Geburtenstation und der Gynäkologie, die die Krankenhausleitung der Muldentalkliniken GmbH wenige Wochen zuvor bekannt gegeben hatte.

    Iran: Härtere Strafen bei Verstoß gegen Kopftuchpflicht

    Bis zu 15 Jahre Haft für Verstöße gegen die Kopftuchpflicht: Das hat das iranische Parlament nun beschlossen. Frauen leisten auch nach den Massenprotesten im letzten Jahr weiter Widerstand.