Tausende Migrant:innen flüchten aktuell auf die Insel Lampedusa. Während die Menschen dort in überfüllten Unterkünften ausharren müssen, setzt Deutschland die Aufnahme von Geflüchteten aus Italien aus.
Am 14. September 2021 übergoss sich die aus dem Iran geflüchtete trans Frau Ella Nik Bayan auf dem Alexanderplatz in Berlin mit Benzin und zündete sich öffentlich an. Sie starb einen Tag später im Krankenhaus. Für die Freund:innen Ellas ist klar, dass ihr Suizid politisch war.
Das deutsche Prestige-Projekt Suedlink ist gestartet. Ab 2028 soll günstig produzierter Windstrom aus Norddeutschland in die Industriezentren im Süden des Landes geleitet werden. Die Trasse gilt als Errungenschaft in der Energiewende, stärkt aber vor allem die Stellung Deutschlands in Europa.
2021 gaben Konzerne und Verbände im Technologiesektor noch rund 97 Millionen Euro pro Jahr für Lobbyarbeit bei EU-Politiker:innen aus. Inzwischen sind es 113 Millionen.
In Halle werden LGBTI+ Personen nach der Cristopher Street Day Parade schwer verletzt. In Weißenfels und Berlin greifen Faschisten die Veranstaltungen zum CSD an und in Hannover wird ein Jugendlicher so schwer verletzt, dass er in das Krankenhaus muss. Was tun gegen die Gewalt? - Ein Kommentar von Alex Lehmann
In der bayerischen Landeshauptstadt fand bis Sonntag die Automesse IAA statt. Insgesamt 4500 Polizeikräfte waren seit dem 5. September rund um die Uhr im Einsatz, um das Gelände großflächig abzuriegeln. Dennoch wurde die Messe von Massenprotesten begleitet, die sich auf die komplette Innenstadt verteilten.
Am 11. Januar 2016 überfielen etwa 300 Neonazis und Hooligans den Leipziger Stadtteil Connewitz. Anfangs verliefen die Ermittlungen eher schleppend, die jeweiligen Prozesse dauern zum Teil bis heute an. Eine mutmaßliche Schlüsselfigur des Angriffs wurde nun freigesprochen.
Im ersten Halbjahr 2023 hat die AfD von allen Parteien am meisten Großspenden erhalten – schon lange finanzieren diverse Großkapitalisten die Faschisten.
Im nordafrikanischen Marokko ist es zu einem heftigen Erdbeben gekommen. Die Zahl der Todesopfer ist auf mittlerweile über 2000 Menschen gestiegen. Viele Gebäude waren nicht stabil genug gebaut worden, um diese Wucht auszuhalten. Die Bergungsarbeiten laufen weiter.
Da die führenden Mächte der EU um ihren Einfluss in Westafrika fürchten wird eine weitere Militärmission am Golf von Guinea vorbereitet. Der Kampf gegen den Islamismus dient als willkommener Vorwand.
USA, EU und Partnerstaaten in Asien starten ein riesiges Schienen- und Schiffahrtsprojekt. Das Vorhaben soll Indien, den Persischen Golf und Europa verbinden — und richtet sich direkt gegen Chinas Initiative „Neue Seidenstraße“. Präsentiert wurde der Plan beim G20-Gipfel in Neu Delhi.
Ein weiteres Beispiel dafür, dass im Kapitalismus der Wert eines Unternehmens nicht im Zusammenhang mit dessen Nützlichkeit für die Gesellschaft steht. Ein Kommentar von Janosch Weiß.