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Dienstag, Dezember 19, 2023
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    Perspektive Online ─ Autor:in

    Hier berichtet die Perspektive-Redaktion aktuell und unabhängig

    Letzte Artikel

    203.000 Soldat:innen sind dem Reservistenverband zu wenig

    Der Reservistenverband der Bundeswehr fordert wiederholt eine Vergrößerung der Bundeswehr. Wehrbeauftragte Eva Högl zweifelt daran, dass das aktuelle Ziel erreicht werden kann.

    Gemeinsamer Streik: Schauspieler:innen und Drehbuchautor:innen legen Hollywood lahm

    Seit dem 02. Mai streiken die Drehbuchautor:innen in Hollywood. Nun haben sich auch die Schauspieler:innen angeschlossen - denn in Hollywood zu arbeiten bedeutet nicht zwangsläufig viel Geld zu verdienen.

    Die Lateinamerika-Offensive der EU

    Tiefe Widersprüche beim EU-Lateinamerika-Gipfel in Brüssel: Die CELAC Staaten wollen nicht nur Rohstofflieferanten sein und fordern Verhandlungen auf Augenhöhe ein. Die von der EU vorgeschlagene Denunziation Russlands wurde abgelehnt, stattdessen führten Forderungen nach Entschädigung für die Kolonialherrschaft fast zu einem politischen Eklat.

    “Ob heute oder später – keine Show für Täter!”

    An diesem Wochenende fanden gleich zwei Konzerte von Rammstein statt. Vor dem ersten Konzert am Samstag gab es Gegenprotest, wie zuvor in München. Perspektive Online hat sich vor Ort mit Marlene Gernot von der Internationalen Jugend über den Protest, seine Bedeutung und die klassenkämpferische Perspektive unterhalten.

    Herford: Heftige Polizeigewalt bei Demonstration nach Polizeischüssen auf 19-Jährigen  

    Im Juni hatte die Polizei im Rahmen einer Verkehrskontrolle 34 Mal auf den 19-jährigen Bilel gefeuert. Gegen die Täter-Opfer-umkehr und Polizeigewalt im Allgemeinen kamen in Herford rund 450 Menschen zur Demonstration „Die Polizei lügt“ zusammen. Diese erreichte aufgrund heftiger Polizeigewalt nicht ihren Abschlussort.

    Ukraine-Krieg: Getreideabkommen steht erneut auf der Kippe

    Im März hatten sich Russland und die Ukraine auf eine Verlängerung des Schwarzmeer-Abkommens geeinigt, das den Export von ukrainischem Getreide ermöglicht. Am kommenden Montag droht jedoch erneut das Ende der Vereinbarung. In diesem Fall könnten die Weltmarktpreise für Lebensmittel wieder nach oben schießen. Russland will bei den Verhandlungen Erleichterungen bei Sanktionen erreichen.

    Krach bei “Spar und Bauverein”: Die Bewohner:innen wehren sich

    In Dortmund kam es gestern zu einem Protest vor der Wohnungsgenossenschaft „Spar- und Bauverein“. Dort versammelten sich rund 30 Bewohner:innen des Althoffblocks, um gegen schlechte Bedingungen zu protestieren und Forderungen an den Vorstand zu überreichen. Diese hatten sie zuvor in einer selbstorganisierten Versammlung beschlossen. Spar und Bau zeigt sich verärgert.

    Trotz Pandemie: Ampel-Kürzungen beim Bundeshaushalt am schärfsten im öffentlichen Gesundheitswesen

    Die Bundesregierung hat ihren Haushalt für 2024 beschlossen. Der Finanzminister hat für nächstes Jahr 445,7 Milliarden Euro verteilt. Das sind 30,6 Milliarden Euro weniger als noch im Jahr zuvor. Die schärfsten Kürzungen werden im Gesundheitswesen, speziell der Kranken- und Alterspflege, auf die Arbeiter:innenklasse zukommen. Hier will die Regierung 1/3 sparen.

    Haushaltskürzungen beim Verkehr: Mehr für Autos, weniger für Zug und Rad

    Die beschlossenen Kürzungen im Haushalt 2024 treffen auch den Verkehrssektor: Eine mögliche Verkehrswende wird ausgebremst, während der Individualverkehr weiter gefördert wird.

    Lindner plant milliardenschwere Steuergeschenke an Unternehmen

    Finanzminister Christian Lindner will mit einem neuen Gesetz Unternehmen Steuergeschenke in Milliardenhöhe machen. In der Haushaltsfrage hatte er zuletzt noch zum Sparen aufgerufen.

    NATO-Gipfel: Kriegsvorbereitungen gehen weiter

    Am 11. und 12. Juni fand in Litauens Hauptstadt Vilnius der NATO-Gipfel 2023 statt. Dort trafen sich die Staats- und Regierungschefs der NATO-Mitgliedsstaaten um die weitere Ausrichtung des Militärbündnisses festzulegen. Dieses Jahr standen vor allem der Krieg in, sowie die Pläne für die Ukraine nach Kriegsende, der Beitritt Schwedens zur NATO und das Zwei-Prozent-Ziel auf der Tagesordnung.

    Politisch Verfolgter soll trotz drohender Folter abgeschoben werden

    Ein junger Kurde wird in der Türkei gefoltert, flieht nach Deutschland, beantragt Asyl und soll nach Ablehnungsbescheid des BAMF (Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) wieder abgeschoben werden in die Türkei - trotz der Gefahr abermals gefoltert zu werden.