Parteitag der Linken: So sucht die Partei den Weg aus der Krise
Der Austritt von Sahra Wagenknecht verschärft die Krise, in der die Linkspartei seit Jahren steckt. Auf dem Parteitag wurde jetzt nach Auswegen und einer neuen Richtung gesucht. In Zukunft möchte die Linke sich deswegen unter anderem stärker auf soziale Bewegungen orientieren und so durch Aktivist:innen den Mitgliederschwund aufhalten. Kann die Linke damit die Krise überwinden? - Ein Kommentar von Rudolf Routhier.
Neue Corona-Maßnahmen: „Knockdown“ für Jobs im Einzelhandel?
Bund und Länder beraten noch über die genaue Ausgestaltung des harten Lockdowns. Doch dramatische Aussichten für die Arbeitsplätze im Einzelhandel zeichnen sich bereits ab. Ein Handelsverband rechnet mit 250.000 bedrohten Stellen. Online-Händler wie Amazon dürften die Gewinner sein – obwohl Logistikzentren als „Corona-Hotspots“ gelten.
Männerrechte und rechte Männer – “Männerrechtler” auf dem Vormarsch – von Anton Dent
Der kommende Bundestag könnte einen idealen Nährboden bieten für Lobbyarbeit und Gesetzesvorstöße der "Männerrechtler". Gerade eine schwarz-gelbe Regierung würde die Gunst der Stunde der "Männerrechtsbewegung"...
CDU, FDP & AfD – Plötzlicher Einriss der “Brandmauer” oder systematische Öffnung nach rechts?
In Thüringen haben die CDU gemeinsam mit FDP und AfD für eine Senkung der Grunderwerbsteuer gestimmt. Seit dem versucht die CDU sich als Demokraten darzustellen, die einfach alles für den kleinen Mann tun und die AfD feiert den Einriss der „Brandmauer“. Doch sind diese Parteien „ehrliche“ Steuersenker:innen, wie plötzlich kam die Zusammenarbeit wirklich und hat es die „Brandmauer“ zwischen Konservativen, Liberalen und Faschist:innen je gegeben? - Ein Kommentar von Tabea Karlo
Inklusion: Höcke will ganz abschaffen, was die Regierungsparteien nur dürftig umsetzen
Im MDR-Sommerinterview hat Björn Höcke erneut für Aufruhr gesorgt, als er sich für die Abschaffung des „Ideologieprojekts“ Inklusion aussprach. Gleichzeitig machen andere Parteien nicht mehr als Lippenbekenntnisse zur tatsächlichen Unterstützung von Kindern mit Behinderung an Schulen. – ein Kommentar von Michael Koberstein
Kann man “Klimaneutralität” für Berlin im Jahr 2030 einfach wählen?
Am Sonntag soll in Berlin gewählt werden: für ein Klimaneutrales Berlin schon im Jahr 2030 (statt wie bisher auf 2045 angesetzt). Bereits jetzt ist klar: selbst ein Gesetz, das in Berlin die Klimaneutralität bis 2030 festschriebt, bliebt für die bürgerliche Politik ohne Konsequenzen. Warum wir Arbeiter:innen zwar sehr wohl ein Interesse an proletarischem Umweltschutz haben, das aber weder bürgerlichen Gruppen noch den regierenden Politiker:innen im kapitalistischen System überlassen dürfen, argumentiert Ahmad Al-Balah.
„Warum nicht auch mal häusliche Gewalt?” – Kann das noch “Comedy” sein?
Das Gipfeltreffen ist eine deutsche Comedy-Sendung des MDR in der Olaf Schubert, Torsten Stärker und Johann König ihren spitzen Humor präsentieren. Diese Glanzstunde deutscher Comedy beinhaltet dann Phrasen wie „Warum nicht auch mal häusliche Gewalt?“. Ein Kommentar von Tabea Karlo
Geheimdienst vertuscht V-Mann im Umfeld von Anis Amri
Bundesamt für Verfassungsschutz setzte Spitzel in der Nähe des Attentäters ein – und vertuschte dies
Am 19. Dezember 2016 raste der Fundamentalist Anis Amri mit...
Antifaschismus oder falsches Spiel: Was bedeutet die Razzia gegen die Patriotische Union?
Die Razzia gegen die Patriotische Union sorgte letzte Woche für internationale Aufmerksamkeit. Mit dem rund 3000 Polizisten:innen starken Großeinsatz sollte ein hartes Vorgehen gegen Rechtsterrorismus signalisiert werden. Doch was steckt wirklich dahinter? Greift der Staat jetzt tatsächlich hart gegen Rechtsterrorismus durch? – Ein Kommentar von Rudolf Routhier.
Der Höhenflug der AfD: Falsche und echte Alternativen
Wahl aus Protest gegen die Regierung oder alles Nazis? Der parlamentarische Erfolg der AfD wirft erneut die Frage auf, mit welchen Mitteln Faschist:innen die Menschen an sich ziehen und wie unsere Alternative als klassenkämpferische Arbeiter:innen aussehen muss. Ein Kommentar von Ivan Barker
















