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Dienstag, Dezember 19, 2023
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    Bankenbeben & Inflation: Lage der Weltwirtschaft „riskant“

    Diese Woche veröffentlichten zwei führende Wirtschaftsinstitutionen, das IFO und der IWF, neue Einschätzungen zur aktuellen Krise des Wirtschaftssystems. Diese Strategie, sich „Zeit zu kaufen“ habe nun sein Ende gefunden. In mehreren großkapitalistischen Ländern versuchen die Zentralbanken währenddessen ihre nationale Wirtschaft zu stabilisieren. Zuletzt traf sich die staatliche Notenbank der USA, die Fed, um per Zinsenerhöhung die Inflation zu stoppen. Der deutschen Wirtschaft winkt 2023 die Rezession.

    El Salvador: Freispruch nach Mordvorwurf wegen Totgeburt

    Evelyn Hernandez war nach einer Vergewaltigung schwanger. Bis zum Zeitpunkt der Geburt, bei der das Kind tot zur Welt kam, wusste sie das nicht. Dennoch wurde ihr vorgeworfen, eine Abtreibung durchgeführt zu haben, dafür sollte sie zu 30 Jahren Haft verurteilt werden.

    Nordkorea: Droht eine historische Hungersnot?

    Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat erstmals die katastrophale wirtschaftliche Lage des Landes eingeräumt und spricht von der „schlimmsten Situation“ in der Geschichte. Es drohe eine Hungersnot wie in den 1990er Jahren, als mutmaßlich hunderttausende Nordkoreaner:innen starben. Kims dramatische Erklärungen fallen in eine Zeit, in der sich die Spannungen Nordkoreas mit den USA wieder verschärft haben.

    Inflation in den USA steigt auf 9.1 Prozent

    Die Inflationskurve im Euroraum zeichnet bisher die in den USA mit einiger Verzögerung nach. Nun erreicht die Inflation in den USA einen Rekordwert von 9.1 Prozent. Wer nicht rund ein Zehntel mehr verdient als im Vorjahr, muss sich nun mit schlechteren Lebensbedinungen arrangieren. Kritiker:innen werfen der Regierung vor, die Gefahr bis zuletzt nicht ernst genommen zu haben.

    “Von Teheran nach Bagdad lautet unser Motto Revolution!” – Die Massenproteste im Iran gehen...

    Nach der Tötung von General Soleimani durch die USA versammelte das iranische Regime hunderttausende Menschen hinter sich. Doch dann schoss es   eine Passagiermaschine ab –176 Menschen starben, darunter viele IranerInnen. Die Massenproteste gegen die Regierung sind wieder aufgeflammt und gehen in eine neue radikalere Phase. – Ein Kommentar über die Lage der Massenproteste im Iran von Mariya Kargar

    Sea-Watch 4 willkürlich festgesetzt: Die Kriminalisierung ziviler Seenotrettung erreicht einen neuen Höhepunkt

    Die italienischen Behörden haben nach einer Hafenstaatskontrolle in der Nacht auf Sonntag das Rettungsschiff “Sea-Watch 4 powered by United4Rescue” festgesetzt. Der vorgeschobene Grund ist eine Kontrolle der Schiffsicherheit, unter anderem wegen "zu vieler Rettungswesten an Board" soll die SeaWatch 4 nun nicht auslaufen dürfen.

    Afrikanische Delegation drängt auf Verhandlungsfrieden in Russland und der Ukraine

    Im Rahmen des Wirtschaftsforums in St. Petersburg fand eine Delegation afrikanischer Staatschefs sich auf einer "Friedensmission". Sie drängten auf ein unmittelbares Ende des Kriegs durch Verhandlungen. Dem Besuch ging ein Treffen in Butscha mit selbem Tenor voraus.

    “Araber wollen uns alle vernichten” – Facebook sperrt Chat-Bot von Netanjahu

    Über den Facebook-Account des amtierende israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wurde am Mittwoch eine rechte und rassistische Nachricht verbreitet. Das sah selbst Facebook so, das Unternehmen sperrte Netanjahus „Chatbot“ für 24-Stunden wegen „Hassrede“.

    “DEFENDER-Europe 20” hat mit Verteidigung nichts zu tun!

    „Wenn du Frieden willst, rüste zum Krieg“ lautet ein altes römisches Sprichwort. Trifft das auch auf die gerade angelaufende Großübung der NATO „DEFENDER Europe 2020“ zu? - Ein Kommentar von Paul Gerber

    1.000 Corona-Infizierte in einem Gefängnis: Kalifornien schickt 8.000 weitere Inhaftierte nach Hause

    Während der Corona-Pandemie haben Inhaftierte weltweit angeklagt, dass ihre Haftstrafen zu Todesurteilen werden können. Wenn ihre Haft nicht ausgesetzt wird haben sie entweder kaum Möglichkeit, sich zu schützen, oder müssen praktisch in Isolationshaft leben. Angesichts der stetig steigenden Infektionszahlen in den USA hat der US-Bundesstaat Kalifornien bisher 10.000 Inhaftierte freigelassen, weitere 8.000 sollen folgen.

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