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Dienstag, Dezember 19, 2023
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    Kandidatin für Verteidigungsministerium fordert weitere 200 Milliarden Euro mehr für Bundeswehr

    Eva Högl, mögliche Nachfolgerin von Christine Lambrecht (SPD) als Verteidigungsministerin, fordert ein weiteres Aufstocken des Bundeswehr "Sondervermögens". Die SPD-Politikerin möchte weitere 200 Milliarden Euro für die Aufrüstung ausgeben. Zudem spricht sie sich für eine noch stärkere Zusammenarbeit zwischen Staat und Rüstungsindustrie aus.

    Rekrutierungsprobleme bei der Bundeswehr: So schwerwiegend sind sie wirklich

    Das Ziel des Verteidigungsministeriums, die einsatzfähige Truppe auf 203.000 Soldat:innen zu erhöhen, ist in den letzten Jahren durch einen Mangel an neuen Rekruten in immer weitere Ferne gerückt. Zwar ist die Bundeswehr nicht so marode, wie sie teils dargestellt wird. Aber um sie in den nächsten Jahren zu einer schlagkräftigeren imperialistischen Armee zu machen, könnte die Wiedereinführung der Wehrpflicht durch die Hintertür eine wichtige Rolle spielen. – Ein Kommentar von Gillian Norman

    „Darum müssen wir zusammen kämpfen!“ – Interview mit einem Fahrer von Durstexpress

    Nach der Übernahme des Getränkelieferanten „Flaschenpost“ durch die Dr. Oetker-Gruppe und die Zusammenlegung mit „Durstexpress“ stehen allein im Standort Leipzig 500 Mitarbeiter:innen vor der Entlassung. Weitere Standorte in Bochum und Berlin sind von Schließungen betroffen – insgesamt droht über 900 Mitarbeiter:innen eine ungewisse Zukunft. Wir haben uns mit dem Durstexpress-Lieferanten Konrad unterhalten und zur aktuellen Situation befragt.

    Polizeimord auf offener Straße im besetzten Palästina

    Mit vier Schüssen wurde der 22-jährige Ammar Mufleh am Freitag in der palästinensischen Stadt Huwara bei Nablus von einem israelischen Grenzpolizisten auf offener Straße ermordet. Er ist damit der letzte von 10 Palästinensern, die allein in der vergangenen Woche durch Einheiten der israelischen Besatzung getötet wurden. Es ist ein weiterer Fall, der den brutalen Charakter des kolonialen Unterdrückung in Palästina zutage treten lässt. - Ein Kommentar von Ali Najjar

    Neues Mandat für Bundeswehr-Einsatz in Bosnien

    Noch vor der Sommerpause soll der Bundestag die Entsendung von 50 Bundeswehrsoldaten nach Bosnien beschließen. Die EU führt dort durchgehend die Mission "Althea" durch, an der sich damit nach mehreren Jahren wieder deutsche Soldat:innen im Ausland beteiligen sollen.

    Das neue Image der Fast Fashion-Industrie – und was dahinter steckt

    In den letzten Wochen folgte ein Skandal in der Fast Fashion Industrie dem nächsten. Marken wie Shein und H&M betreiben skrupellos Greenwashing, verschönigen die Arbeitsbedingungen in ihren Fabrikhallen und klauen Designs. Ein Kommentar von Elodie Fischer

    Die Frankfurter Buchmesse und das Schweigen über die Gewalt an palästinensischen Frauen

    Adania Shiblis Roman „Eine Nebensache” sollte auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse geehrt werden - doch die Preisverleihung fand als Reaktion auf den 7. Oktober nicht statt. Der Roman über die Vergewaltigung und Ermordung eines beduinischen Mädchens durch einen Trupp israelischer Soldaten zeigt ein paar unschöne Wahrheiten auf. - eine Buchrezension anlässlich des anstehenden Tags gegen Gewalt an Frauen am 25. November von Elodie Fischer

    Israelische Soldaten bedrohen ARD-Team

    Vergangenes Wochenende ist ein Team der ARD von Soldaten des israelischen Militärs (IDF) festgehalten und bedroht worden. Noch kurz zuvor arbeitete das Team an Recherchen über gewaltsame Siedler im Westjordanland. Immer wieder kam es in den vergangenen Wochen zu Angriffen auf Journalist:innen - und Tötungen.

    Malle statt Mödlareuth: AfD-Chefin Weidel sagt Auftritt am “Tag der deutschen Einheit” ab

    Die AfD-Chefin Alice Weidel erschien nicht zu einem Wahlkampfauftritt am Tag der Deutschen Einheit. Sie und ihre Familie seien aufgrund eines geplanten Anschlags an „einen sicheren Ort“ gebracht worden. Stattdessen war Weidel im Urlaub auf Mallorca.

    „Gerechte“ Grenzen des Erdsystems?

    Wissenschaftler:innen haben in einer neuen Studie „sichere und gerechte Grenzen des Erdsystems“ formuliert. Sie forschen zur Belastung der Erde, deren Zustand unmittelbar mit dem Wohlergehen der Menschheit zusammenhängt. Der Großteil der Grenzen sei bereits überschritten.

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