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Dienstag, Dezember 19, 2023
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    Weitere Eskalation in Westasien

    Nach der gezielten Tötung des iranischen Generals Kassem Soleimani setzen die USA ihre Bombardierungen auf Ziele im Irak fort und wollen weitere tausende Soldaten in die Region entsenden. Befürchtungen, dass die USA mit ihren militärischen Angriffen einen neuen Golfkrieg entfachen.

    Bundestag beschließt vereinfachte und schnellere Aufrüstung

    Zukünftig sollen zentrale Rüstungsprojekte von Bundeswehr und Polizei nicht mehr europäisch ausgeschrieben werden müssen, sondern wieder direkt an deutsche Rüstungskonzerne vergeben werden dürfen.

    Kämpferischer Protest gegen die Münchener SIKO

    5000 Menschen demonstrierten gegen die Münchener Sicherheitsonferenz, auf der Politiker, Militär und Großkonzerne aufeinandertreffen. Von heftiger Polizeigewalt am Freitagabend ließen sich die DemonstrantInnen nicht einschüchtern.

    Französische Regierung will Rentenreform durchdrücken – und dabei das Parlament übergehen

    Über 13 Tage hinweg wurde die umstrittene Rentenreform der französischen Regierung um Emmanuel Macron in der Nationalversammlung diskutiert. Dabei war die Debatte zuletzt sehr stockend verlaufen. Nur 7 von 65 Artikeln des Gesetzes konnten beschlossen werden. Nun soll sie per Dekret verabschiedet werden. Proteste sind zu erwarten.

    59 Millionen Arbeitsplätze in Gefahr?

    Durch die anhaltenden Corona-Schutzmaßnahmen und die Weltwirtschaftskrise könnten mehr als 59 Millionen ArbeiterInnen innerhalb der Europäischen Union ihre Arbeitsplätze verlieren. Davon gehen die Unternehmensberater der Agentur McKinsey aus.

    Griechenland: Heftige Proteste gegen neues Streik- und Demonstrationsgesetz

    In Griechenland protestierten tausende Menschen gegen das neue Streik- und Demonstrationsgesetz. Mit Einführung des Gesetzes können VeranstalterInnen und TeilnerhmerInnen von Demonstrationen, die aus dem Ruder laufen, für mehrere Jahre ins Gefängnis kommen. Die Opposition spricht von einem „rechtsradikalen und autoritären“ Gesetz.

    Über 400 Verfahren gegen Polizisten wegen verbotener Datenabfrage an Polizeicomputern

    Über 69 faschistische Drohbriefe, die mit „NSU 2.0“ unterzeichnet waren, wurden bisher versendet. Zuvor wurden einige nicht-öffentliche Daten von hessischen Polizeicomputern abgerufen. Solche Abfragen kommen häufig vor. Laut einer Umfrage in den Innenministerien der Länder soll es seit 2018 mindestens 400 Verfahren wegen solcher privaten Anfragen gegeben haben. Die wirkliche Zahl dürfte deutlich höher liegen.

    Wirtschaftskrise: SPD will Insolvenzpflicht weiter aussetzen

    Überschuldete oder zahlungsunfähige Firmen sind in Deutschland normalerweise verpflichtet, Insolvenz anzumelden. Im März hat die Bundesregierung diese Pflicht jedoch vorübergehend ausgesetzt. SPD-Justizministerin Lambrecht will die Ausnahmeregelung jetzt bis März verlängern. Damit könnten die Folgen der Wirtschaftskrise weiter in die Zukunft verschoben werden.  

    Deutlich mehr Verfahren gegen rechte Polizisten

    Nicht nur in der Bundeswehr, sondern auch in der Polizei werden immer öfter rechte und faschistische Einstellungen und Straftaten bekannt. Im ersten Halbjahr 2020 sind mindestens 40 neue Fälle bekannt geworden.

    Terrorverdacht gegen Polizeimitarbeiter: Er zeigte sich offen neofaschistisch – doch es geschah nichts

    Seit Februar 2020 läuft gegen gegen die faschistische „Gruppe S.“ ein Terror-Verfahren. Sie sollen sich darauf vorbereitet haben Moscheen anzugreifen und AntifaschistInnen zu ermorden. Ein mutmaßlicher Terrorhelfer war der Polizeimitarbeiter Thomas W.. Neue Enthüllungen zeigen, wie offen neonazistisch er sich während des Polizeidienstes zeigen konnte, ohne das etwas geschah.

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