Kurdistan: Türkischer Drohnenangriff auf YPG
Bei einem gezielten Drohnenangriff auf ein Fahrzeug der kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) hat die türkische Armee am Donnerstag vier kurdische Kämpfer:innen getötet. Die YPG bezeichnen den Anschlag als Rache für ihren Sieg über den islamisch-fundamentalistischen IS. Die Frauenverteidigungseinheiten (YPJ) gaben den Tod der deutschen Internationalistin Elefteria Hambi (Eva-Maria Steiger) bekannt.
Internationale Palästina-Aktivist:innen in Ägypten in Gewahrsam genommen
Für den 24. November plante eine Gruppe von internationalen Aktivist:innen, sich von Kairo aus in Richtung der Grenze zum Gazastreifen zu begeben. Der Konvoi forderte unter anderem ein Ende der Bombardierung durch Israel und eine Öffnung der Grenze für humanitäre Hilfe. Vier Aktivist:innen wurden jedoch in Kairo vorübergehend in Gewahrsam genommen. – Ein Kommentar von Ali Najjar.
Patriarchale Gewalt in Israel und Palästina: nicht verharmlosen, nicht instrumentalisieren
Um den palästinensischen Befreiungskampf zu delegitimieren, wird in den letzten Tagen immer häufiger patriarchale Gewalt der Hamas gegenüber israelischen Frauen angebracht. Patriarchale Gewalt darf weder als Nebenprodukt des Befreiungskampfes verharmlost, noch für die pro-israelische Narrative instrumentalisiert werden. — Ein Kommentar von Elodie Fischer
Analyse: Welche Interessen verfolgen der Iran und die USA beim Krieg in Gaza?
Politische Beobachter:innen zahlreicher Länder befürchten eine unkontrollierte Ausweitung des Kriegs in Gaza. Eine wesentliche Rolle spielen dabei die USA und der Iran, die jeweils wichtigsten Verbündeten von Israel und der Hamas. – Ein Kommentar von Daniel Fröhlich
TV-L: Gewerkschaften kündigen Warnstreiks an
In den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder hat es nach Angaben der Gewerkschaften noch keinen Durchbruch gegeben. Jetzt rufen Verdi und Partnergewerkschaften zu „massiven Warnstreiks“ auf. Selbst Verdis Forderung nach 10,5 Prozent mehr Lohn würde die Teuerungen der letzten Jahre nicht ausgleichen — den Ländern ist sie trotzdem zu hoch.
Einzug in unfertigen Neubau – Mieter:innen wehren sich gegen Vonovia
Im Mai dieses Jahres zogen dutzende Mieter:innen in einen Neubau der „Prima AG“ (Vonovia) in der Rudolf-Seiffert-Straße in Berlin Lichtenberg. Was sie nicht wussten: Vonovia hatte die Wohnanlage noch gar nicht fertiggestellt, ja nicht einmal postalisch gemeldet. Einige Mieter:innen wurden gegen die zig Mängel aktiv. Wir sprachen mit einigen von ihnen über die Mietkämpfe, die sie seit Monaten mit Vonovia führen.
Kriegsvorbereitungen in Europa laufen auf Hochtouren
Aktuell ist das deutsche Militär an zwei Manövern in Europa beteiligt. Nebenbei beschließt die EU 15.000 ukrainische Soldaten auszubilden. Hauptstandorte sind dabei in Deutschland und Polen.
Personalnot bei der Bundeswehr: Kanonenfutter aus dem Ausland?
Bei der Bundeswehr herrscht immer größere Personalnot. Gerade die unteren Dienstränge sind wenig beliebt. Mehrere Parteien wollen die Bundeswehr deshalb für Nicht-Deutsche öffnen.
Wie der deutsche Staat den Ruf nach einem freien Palästina kriminalisiert
Parolen wie „From the River to the Sea: Palestine wil be free!“ werden vom deutschen Staat momentan mit starker Repression überzogen. Angeblich wird hier die Existenz Israels in Frage gestellt. Vor kurzer Zeit war beides noch von der Meinungsfreiheit gedeckt. Ein Kommentar von Paul Gerber
Mieterhöhung um 31 Prozent in Berlin-Spandau durch Konzern “Deutsche Wohnen”/”Vonovia”
Im Berliner Bezirk Spandau will das Wohnungsunternehmen „Deutsche Wohnen“ über 1100 Wohnungen modernisieren und deshalb die Miete um 31 Prozent erhöhen. Mieter:innen, Mietberater:innen und Aktivist:innen kritisieren diese Ankündigung scharf und fordern den Konzern dazu auf, von diesem Plan abzusehen. Weitere Erhöhungen dürften bundesweit folgen.
















