„Übersterblichkeit“: Im April sind 8 Prozent mehr Menschen gestorben als in den vier Vorjahren
Im April 2020 sind nach vorläufigen Ergebnissen mindestens 82 246 Menschen in Deutschland gestorben. Das 8 % (+5 942 Fälle) mehr als im Durchschnitt der vier Vorjahre. Mehr als 80 000 Sterbefälle in einem April gab es in Deutschland zuletzt im Jahr 1977. In Frankreich lag die Übersterblichkeit bei 27% in Italien sogar bei 49%.
Peru: Drei Indigene sterben bei Protesten gegen Umweltzerstörung durch kanadischen Konzern
Mindestens drei Ureinwohner des peruanischen Amazonas sind durch die Polizei getötet worden, als es zu Protest gegen Umweltverschmutzung eines kanadischen Ölkonzerns sowie das Management der Pandemie kam.
Festnahmewelle gegen RevolutionärInnen in der Türkei und Nordkurdistan
In Istanbul, Antalya, Amed, Wan, Hatay, Izmir und Eskisehir sind bei zeitgleichen Hausdurchsuchungen 14 Personen festgenommen worden. Die Festnahmewelle richtete sich gegen Mitglieder der Sozialistischen Partei der Unterdrückten (ESP).
Bund und Länder wollen erneut Corona-Maßnahmen massiv verschärfen
Nachdem in den vergangenen Tagen bereits in Sachsen, Baden-Württemberg und Bayern deutliche Verschärfungen der Corona-Maßnahmen, vor allem in Form von Ausgangsbeschränkungen und -sperren, verhängt wurden, kommen nun auch aus der Bundespolitik Forderungen nach einer drastischen Ausweitung des aktuellen „Lockdowns“.
Whistleblower Julian Assange darf vorerst nicht an die USA ausgeliefert werden
Julian Assange enthüllte amerikanische Kriegsverbrechen und Korruption und wird dafür von den USA gejagt. Seit April 2019 ist er im Vereinten Königreich in einem IRA-Isolationsgefängnis inhaftiert, nun hat eine Richterin seine Auslieferung an die USA verhindert. Deren Gefängnissystem sei zu inhuman, eine Abschiebung dorthin zu „unterdrückerisch“.
„Beenden Sie die Berufsverbotepolitik endlich offiziell!“
In Vorbereitung auf den 50. Jahrestag des „Radikalenerlasses“ im Januar 2022 starten Betroffene nun eine bundesweite Kampagne und Unterschriftensammlung mit der zentralen Forderungen an die Politik: „Beenden Sie die Berufsverbotepolitik endlich offiziell!“
Allianz-Konzern warnt Unternehmen vor „Streiks, Unruhen und ziviler Aufruhr“
Die „Allianz“ ist der zweitgrößte Versicherungskonzern der Welt. Sie hat auch spezialisierte Analysten für „globale Risiken“. Diese schlagen jetzt für Konzernlenker und Kapitalist:innen Alarm: die Pandemie würde zuvor bestehende Missstände verschärfen, weshalb „zivile Unruhen“ zunehmen würden. Doch der Versicherer preist auch „spezielle Lösungen“ dafür an.
Gelebte Solidarität in Glasgow
Hunderte Anwohnerinnen und Anwohner konnten in einer schottischen Nachbarschaft die Abschiebung zweier Menschen verhindern.
Ostdeutschland bleibt noch immer hinter dem Westen zurück
Am Mittwoch stellte der Ostbeauftragte der Bundesregierung Wanderwitz den Jahresbericht zur „Deutschen Einheit“ in Berlin vor. Die Ergebnisse sind wenig überraschend: Der Osten steht wirtschaftlich bedeutend schwächer da.
Die Lage an der Grenze zwischen Polen und Belarus spitzt sich zu
In Belarus sind tausende Geflüchtete auf dem Weg zur Grenze nach Polen, um von dort in die EU einreisen zu können und Asyl zu bekommen. Die belarussische Regierung soll die Geflüchteten gezielt zur Grenze lassen. Dort erwartet sie die Gewalt der polnischen Grenzschutzeinheiten.
















