10 Jahre Kunduz-Massaker – 10 Jahre ohne Gerechtigkeit

Vor genau 10 Jahren, am 4. September 2009, befahl der deutsche Oberst Georg Klein um 2 Uhr Nachts die Bombardierung von zwei Tanklastwagen in der Nähe der afghanischen Stadt Kunduz. Bei dem Massaker wurden bis zu 150 Menschen ermordet. Bis heute gibt es keine Gerechtigkeit für die Opfer, geschweige denn eine Verurteilung des Täters. - Ein Kommentar von Kevin Hoffmann

„Bitte helfen Sie uns Angehörigen der drei Verschwundenen“

„Sehr geehrte Damen und Herren, wir wenden uns in unserer Verzweiflung an Sie, da unsere Kinder unter rechtsstaatlich fragwürdigen Umständen in Frankreich verschwunden sind.“ So beginnt der verzweifelte Offene Brief der Eltern der „3 von der Autobahn“. Dabei handelt es sich um drei junge Männer die in Frankreich vor rund zwei Wochen in einem Schnellverfahren zu Haft zwischen zwei und drei Monaten verurteilt worden – ohne dass ihnen eine Straftat zur Last gelegt wurde.

Krieg in Afghanistan: Erneuter Angriff der Taliban auf Kundus – auch Bundeswehrlager wurde beschossen

Inmitten der Verhandlungen zwischen USA und der islamisch-fundamentalistischen Taliban, haben letztere erneut die nordafghanische Stadt Kundus angegriffen. Mehrere Menschen starben. Auch ein Bundeswehrlager wurde beschossen.

Macron leugnet „irreparable Gewalt“ durch Polizei gegen Gelbwesten

In einem Interview hat der französische Präsident behauptet, es habe keine irreparabelen Schäden bei der Protestbewegung der „Gelbwesten“ gegeben. Stattdessen hätte die Polizei bisher „das Schlimmste vermieden.“ Tatsächlich haben nach Angaben von BeobachterInnen alleine 24 Menschen ein Auge durch Gummigeschosse oder Wasserwerfer verloren. Eine Person starb sogar durch eine Tränengas-Granate.

USA wollen vorerst nur einen Teil ihrer Soldaten aus Afghanistan abziehen

Rund 8.600 der aktuell 14.000 US-Soldaten sollen zunächst in Afghanistan bleiben. Gespräche mit den Taliban sollen positiv verlaufen, jedoch bisher ohne klares Ergebnis.

Kolumbien: „Neue Phase des bewaffneten Kampfes“ – Guerilla kehrt zu den Waffen zurück

Der Friedensprozess in Kolumbien scheint endgültig gescheitert. Eine Gruppe um den zweit höchsten FARC-EP Kommandanten Iván Márquez hat die Wiederaufnahme des bewaffneten Kampfes in Kolumbien bekanntgegeben.

Masernfälle in Europa innerhalb eines Jahres verdoppelt

Für das erste Halbjahr 2019 registrierte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) 90.000 Fälle an Masernerkrankungen. Dies ist eine Verdopplung im Vergleich zum selben Zeitraum im Vorjahr.

USA starten Militärmission in der Straße von Hormus

Die USA haben nach eigenen Angaben eine gegen den Iran gerichtete militärische Operation in der Straße von Hormus gestartet. Die eingesetzten Militärschiffe sollen die Seestraße für den internationalen Ölhandel freihalten.

„Eleonore“ rettet bei ihrem ersten Einsatz 101 Menschen aus dem Mittelmeer

Eleonore ist das neue Sportboot der Dresdner Seenotrettung Mission Lifeline. Kapitän ist Claus-Peter Reisch, der im letzten Jahr bekannt wurde, als er auf Malta vor Gericht musste. Für die Crew beginnt nun die Suche nach sicheren Häfen.

Wegen Klimawandel: Indonesiens Hauptstadt Jakarta droht unterzugehen – Regierung plant Ersatz auf Insel Borneo

Der Klimawandel hat immer handfestere Auswirkungen – so droht die am Javasee gelegene Hauptstadt Indonesiens unterzugehen. Die Regierung plant deshalb einen radikalen Schritt: sie will eine künstliche Hauptstadt auf der Insel Borneo errichten.

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