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Dienstag, Dezember 19, 2023
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    Mutige Frauen im Widerstand gegen die Taliban

    Das Leben in den durch die Taliban eroberten Gebieten ist für kaum jemanden sicher, für viele Frauen jedoch besonders bedrohlich. Künstler:innen und Journalist:innen riskieren ihr Leben, um öffentlich zu machen, was geschieht. Dennoch fordern mutige Frauen ihre Rechte ein: Ein Video zeigt den Widerstand von vier Frauen, die ihr Recht auf Bildung und Teilhabe gegenüber bewaffneten Taliban-Kämpfern verlangen.

    Nach queerfeindlicher Bedrohung mit Pistole: Täter stellt sich und wird wieder entlassen

    Am Mittwochnachmittag kam es in Berlin Lichtenberg zu einem queerfeindlichen Übergriff auf eine nicht binäre Person, bei welchem diese mit einer Waffe bedroht wurde. Für Samstag ist eine Demonstration angekündigt. Mittlerweile hat sich der Täter gestellt, wurde jedoch von der Polizei auf freien Fuß gesetzt.

    Schwule Dating-App Grindr verkauft sensible Daten

    Die Dating-App Grindr richtet sich explizit an schwuler Nutzer. Dem Anspruch nach Diskretion wird sie jedoch nicht gerecht: Das Unternehmen verkauft Geodaten, die erlauben, Nutzer zu outen.

    “Dont Mess With Texans’ Abortion!”: Texas verbietet Abtreibungen nach der sechsten Schwangerschaftswoche

    Im US-Bundesstaat Texas tritt ab September der "Heartbeat Bill" in Kraft. Abtreibungen sind demnach illegal, sobald ein Herzschlag zu erkennen ist. Zu dem Zeitpunkt wissen manche Schwangere nicht einmal von ihrer Schwangerschaft. Besonders heikel: Nicht eine Behörde, sondern Bürger:innen sollen das Gesetz durchsetzen. Dafür soll es sogar eine Belohnung von 10.000 Dollar für Denunziant:innen geben.

    Pride in Tiflis wegen massiver LGBTI+-feindlicher Ausschreitungen abgesagt

    Am frühen Montagmorgen musste die Pride Demonstration in der georgischen Hauptstadt Tiflis abgesagt werden. Im Vorfeld kam es zu brutalen LGBTI+ feindlichen Angriffen durch Nationalist:innen und christliche Fundamentalist:innen.

    Auch vor der Justiz hört die Gewalt gegen Frauen nicht auf

    2016 erschoss Valérie Bacot ihren Mann und Täter, der sie jahrelang misshandelt, vergewaltigt und prostituiert hat. Zuvor war Daniel Polette ihr Stiefvater und vergewaltigte sie bereits als Kind. Nun muss sie für die Tötung zwar nicht in Haft - ein Freispruch ist es jedoch nicht. Ein Kommentar von Michelle Mirabal.

    Das kämpferische Erbe von Stonewall verteidigen!

    Am 28. Juni jährt sich der Stonewall-Aufstand zum zweiundfünfzigsten Mal. Warum dieses historische Ereignis auch heute noch von außerordentlicher Bedeutung ist, erklärt Julius Strupp.

    Gewalt gegen Frauen: Ist es Notwehr, einen Täter zu töten?

    Diese Frage verhandelt gerade erneut ein Gericht in Frankreich. Nach jahrelanger patriarchaler Gewalt erschießt Valérie Bacot ihre damaligen Ehemann. Frauenpolitische Netzwerke fordern, die Tat als Notwehr zu verhandeln.

    Der deutsche Regenbogen-Imperialismus und die Allianz-Arena

    Der aufmerksamen Beobachterin des „Öffentlichen Lebens“ dürfte in den letzten Tagen die absurde Diskussion um die Bestrahlung der Allianzarena in Regenbogenfahnen nicht entgangen sein. Ein Kommentar von Karl Bösherr

    Homofeindliche Gewalt gegen Sven: Staatsanwaltschaft behindert Aufklärung um jeden Preis

    Sven W. kämpft seit mehreren Jahren vor Gerichten für sein Recht. Als schwuler Mann hat er auf einer Pride Parade homofeindliche Polizeigewalt erlebt. Die Justiz versuchte eine zermürbende Täter-Opfer-Umkehr. Nun wird bekannt: Das Verfahren gegen die eigentlichen Täter in Uniform wurde gegen ein Bußgeld stillschweigend beendet.

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