Proteste in Warschau nach Verhaftung von LGBTI+ -Aktivistin
Am Freitagabend wurde in Warschau eine LGBTI+ Aktivistin festgenommen. Nun ist sie für zwei Monate in Untersuchungshaft. Bei Protesten für ihre Freilassung wurden mehr als 50 Menschen festgenommen.
Mord an Pinar Gültekin – Kein Frauenmörder darf in Ruhe weiterleben!
Schon im ersten Halbjahr diesen Jahres wurden 118 Frauen in der Türkei ermordet. Pinar Gültekin ist eine davon. Seit ihrem Tod sind zehntausende Frauen auf die Straße gegangen. Welche Antwort können wir als Frauen auf Femizide geben? – Ein Kommentar von Mariya Kargar
„Ein Meilenstein, der Maßstäbe setzt“ – Oder doch eher Meilen entfernt von einer tatsächlichen...
Gestern wurde im Bundeskabinett die erste nationale Gleichstellungsstrategie beschlossen. Familienministerin Giffay und ihre Partei rühmen sich in aller Pracht mit ihrem „ Wegweiser in die Selbstverständlichkeit “. Die Bundesregierung will damit die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern voranbringen und hat dieses umfangreiche Positionspapier mit allerlei unkonkreten Phrasen auf den Weg gebracht. - Ein Kommentar von Emilia Zucker
“Upskirting” ist ab Herbst nicht mehr legal
Meist sind es Männer, die Frauen oder Mädchen unter den Rock fotografieren - sogenanntes Upskirting. Bisher hatten Opfer dieser Grenzüberschreitung keine Möglichkeit, Täter anzuzeigen. Diese Form der sexuellen Belästigung ist im Moment nicht strafbar. Mit einem gestern vom Bundestag verabschiedeten Gesetz ist ab Herbst eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren für Täter möglich.
“Das Gefängnis hat mich getötet” – LGBT-Aktivistin Sara Hegazi im Exil in Kanada verstorben
Nach langem Kampf mit posttraumatischer Belastungsstörung, die sie wegen der Folter im ägyptischen Gefängnis erlitt, hat die 30-jährige Sara Hegazi sich im kanadischen Exil das Leben genommen. Sie war eine sozialistische und lesbische Aktivistin, die nach einem Konzert festgenommen wurden, weil sie die Pridefahne schwenkte.
Pride 2020: Kämpfen wir für unsere Rechte als LGBTI+Personen!
Am Montag hat der Pride-Monat begonnen. Dieser umfasst den gesamten Juni und soll genutzt werden, um die Kämpfe von LGBTI+ Personen in den Fokus zu rücken. Doch welchen gesellschaftlichen Problemen begegnen wir heute? Und welche Perspektive können wir als AntikapitalistInnen in die Bewegung tragen? Ein Kommentar von Julius Strupp
Abtreibungsverbot tötet – Solidarität mit den “schwarzen Protesten” in Polen!
Erstmalig im Jahr 2016 zogen in Polen die Czarny Proteste durchs Land. Zu deutsch: schwarze Proteste, in Anlehnung an die schwarze Kleidung der Protestierenden. Auch 2018 und 2019 gingen die Proteste weiter. Zu Höchstzeiten sprach die Stadt Warschau von 55.000 Protestierenden. Nun reihte sich im April auch das Jahr 2020 in diese Aufzählung ein, während ein neuer Gesetzesentwurf Abtreibungne weiter kriminalisieren soll. Ein Kommentar von Ricola Wirth.
Frauenmord in Cottbus: Wenn eine ganze Stadt den Atem anhält
Vorletzten Sonntag, den 17. Mai, kam es in Cottbus zu einem Mord. Ein Ehemann wirft seine Frau aus dem Fenster ihrer Wohnung, prügelt weiter auf sie ein, schlägt ihren Kopf auf die Treppen des Eingangs und massakriert sie, bis sie ihren Verletzungen erliegt und vor Ort stirbt. - Während regionale, bürgerliche Medien ausschließlich von einem Familiendrama und einer Beziehungstat sprechen, wollen wir diese Tat benennen und als das sichtbar machen was es ist: Ein Frauenmord! Ein Femizid! Gewalt gegen Frauen in seiner schlimmsten und brutalsten Form. - Ein Kommentar von Emilia Zucker
GroKo-Abgeordnete machen Aufschlag für Sex-Kaufverbot
Wie viele Dienstleistungen wurde auch jede Art von Sexarbeit, die körperliche Nähe erfordert, als Pandemiemaßnahme untersagt. Prostitution gehört aber zu den Berufsgruppen, die ihre Arbeit noch nicht wieder aufnehmen dürfen. In dieser Situation formulieren 16 ParlamentarierInnen den Vorschlag für ein Sexkaufverbot in Deutschland.
Studie: Mobbing, Übergriffe und Diskriminierung sind Alltag im Leben von LGBTI-Personen
Immer mehr schwule, lesbische, bi-, trans- und intersexuelle Menschen (LGBTI) stehen zu ihrer sexuellen Orientierung, obwohl Gewalt, Diskriminierung und Angst ihr Alltagsleben stark beeinflussen. In einer Studie der Europäischen Union wurden 140.000 Menschen befragt.
















